Werner-Rennen

DNA-Test soll Vergewaltigung aufklären

Nach der Vergewaltigung einer 19-Jährigen beim "Werner-Rennen" in Hartenholm hat die Polizei Phantombilder der Verdächtigen veröffentlicht.

Nach der Vergewaltigung einer 19-Jährigen beim "Werner-Rennen" in Hartenholm hat die Polizei Phantombilder der Verdächtigen veröffentlicht.

Hartenholm/Segeberg. Nach der Vergewaltigung einer jungen Frau beim Werner Rennen in Hartenholm sind die zwei bislang unbekannten Täter noch nicht ermittelt. Deshalb wird nun eine DNA-Reihenuntersuchung angeordnet. Das zuständige Amtsgericht Kiel erließ einen entsprechenden Beschluss. Ein weiterer Schritt, nachdem bereits Phantombilder veröffentlicht worden sind.

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„Die DNA-Reihenuntersuchung findet in diesem Fall nicht in einer Turnhalle oder einem festen Ort statt, sondern es werden persönlich Männer angeschrieben und zur Abgabe einer DNA-Probe aufgefordert“, erklärte die Pressesprecherin der Polizeidirektion Bad Segeberg, Silke Westphal.

Wie viele Männer bekommen Post von der Polizei?

Die Teilnahme am DNA-Test sei freiwillig. Wer sich jedoch verweigere, müsse mit weiteren Überprüfungen rechnen. Wie viele Männer Post von der Polizei erhalten, werde nicht bekannt gegeben, erklärte Westphal. An die Adresse seien die Ermittler durch die Veröffentlichung von Phantombildern und durch andere polizeiliche Ermittlungsarbeit gekommen. Die Reihenuntersuchung laufe nun an und werde einige Wochen andauern.

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Weiterhin werden Zeugen gesucht, die Angaben zur Tat oder den Tätern machen können oder Personen kennen, die den Phantombildern ähnlich sehen. Hinweise werden bei der Kriminalpolizei in Bad Segeberg unter 04551-8840 entgegengenommen.

Hintergrund: Vergewaltigung beim Werner-Rennen in Hartenholm

Am Sonntag, 1. September 2019, wurde die 19-jährige Frau von zwei bislang unbekannten Männern vergewaltigt. Die Tat ereignete sich in der Zeit von 1.30 bis 2.30 Uhr im Bereich des Campingplatzes C. Beide Täter sollen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren alt sein.

Der Täter mit grauem T-Shirt wurde vom Opfer als ungefähr zwei Meter groß mit schlanker, trainierter Statur beschrieben. Er soll einen Dreitagebart, sehr kurze dunkle Haare und Segelohren haben.

Dieses Phantombild hat die Polizei veröffentlicht.

Dieses Phantombild hat die Polizei veröffentlicht.

Der zweite, mit einem roten T-Shirt bekleidete Täter, soll 1,80 Meter groß sein, einen Vollbart und einen dicken Bauch haben. Seine Haare seien kurz und von blond/brauner Farbe.

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Dieses Phantombild hat die Polizei veröffentlicht.

Dieses Phantombild hat die Polizei veröffentlicht.

Die Polizei hatte nach der Vergewaltigung beim Werner-Rennen ein Online-Portal freigeschaltet, auf dem Hinweise, Fotos und Videos hochgeladen werden konnten. Dort seien nach der Freischaltung laut Polizei mehrere hundert Nachrichten aufgelaufen, die von den Experten ausgewertet werden.

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