Kaltenkirchen

Eine Sporthalle für alle Bürger

Foto: Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause (links) eröffnete mit Vertretren der Stadt und der Vereine die neue Multifunktionshalle. Die E2-Junioren unterbrachen dafür kurz ihr Training.

Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause (links) eröffnete mit Vertretren der Stadt und der Vereine die neue Multifunktionshalle. Die E2-Junioren unterbrachen dafür kurz ihr Training.

Kaltenkirchen. „Wir machen das für die Kiddies“, sagte der Bürgermeister mit Blick auf den Kickernachwuchs – aber auch für die Erwachsenen. „Eine Halle für alle Bürger.“ 2016 startete die Stadt Kaltenkirchen ein Sportentwicklungskonzept. Natürlich habe die Stadt dafür erhebliche Mittel aufbringen müssen. „Aber wenn wir die Stadt gestalten wollen, gehört der Sport mit dazu.“ Und auch die Vereine beteiligten sich an den laufenden Kosten. „Wir als Kaltenkirchen wachsen als Stadt und da braucht natürlich auch der Sport mehr Raum.“ Der Umbau zog sich ein wenig in die Länge, da die Auftragsbücher des Oersdorfer Architekten Karsten Wulf randvoll gewesen seien. Wulf beließ den Fußboden, den erst selbst als Aktiver bespielte, nur das Linoleum sei neu aufgelegt worden. „Eine Halle zum Wohlfühlen.“

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Halle wurde vorübergehend als Unterkunft genutzt

Bürgervorsteher Hans-Jürgen Scheiwe (CDU) ging in seinem Grußwort auf die jüngste Geschichte der Halle ein: "Wir haben der Bevölkerung die Halle weggenommen und nun geben wir sie ihr wieder zurück." Als Kaltenkirchen kurzfristig knapp 100 Flüchtlinge unterbringen musste, wurde die damals bereits leerstehende Tennishalle als Provisorium genutzt. "Die Menschen in Zelten unterzubringen, kam für uns nicht in Frage", sagte Bürgermeister Krause. Nun also sei wieder der Sport der Hauptakteur in der Halle – und das durchaus mit Sportarten, an die vor zehn Jahren noch niemand gedacht habe, so Krause. Pilates und Drums-Kids, Bogenschießen oder Line-Dance – aber auch für zusätzliche Angebote im Eltern-Kind- oder Seniorenbereich.

Rund zwei Millionen im Haushalt 2018 für den Sport

Für den Umbau der Tennishalle wurden im Haushalt der Stadt 200.000 Euro bereitgestellt, ebenso 200.000 Euro für den Umbau des Umkleidegebäudes Marschweg; für den Neubau eines Kunstrasenspielfeldes an der Janusz-Korczak-Schule sind 1,12 Millionen Euro eingeplant, für den Anbau des Umkleidegebäudes dort weitere 600.000 Euro.

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