Erzieherberuf

Erste PiA-Absolventen werden von Norderstedter Kitas übernommen

Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder (rechts) und Sozialdezernentin Katrin Schmieder (links) gratulieren den Absolventinnen und dem Absolventen zur erfolgreich abgeschlossenen PiA-Ausbildung.

Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder (rechts) und Sozialdezernentin Katrin Schmieder (links) gratulieren den Absolventinnen und dem Absolventen zur erfolgreich abgeschlossenen PiA-Ausbildung.

Norderstedt. Im Jahr 2019 wurde die „Praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin beziehungsweise zum Erzieher“ (PiA) in Norderstedt gestartet. Sechs Auszubildende begannen damals die neue Ausbildungsform in den städtischen Kitas. Nun hat der erste Jahrgang die Ausbildung erfolgreich beendet: Die Stadt Norderstedt freut sich besonders darüber, dass alle fünf Absolventinnen und Absolventen (vier Frauen und ein Mann) in ihren Kitas bleiben und somit in ein festes Arbeitsverhältnis bei der Stadt wechseln.

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„Es ist schön, dass die Absolventen während ihrer Ausbildung so mit ihrer Einrichtung zusammengewachsen sind, sich dort wohl fühlen und sich bewusst dazu entschlossen haben, auch nach ihrer Ausbildung in den jeweiligen Einrichtungen zu bleiben,“ sagt Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder: „Das zeigt, wie erfolgreich und wichtig diese Form der Ausbildung vor Ort gerade in der Zeit eines bundesweiten Erzieherinnenmangels ist.“

Bei der PiA-Ausbildung lernen die Auszubildenden drei Tage pro die Woche in der Berufsschule, zwei Tage sind sie in den Kitas. Sie erhalten – anders als bei der ausschließlich schulischen Ausbildungsform – ein Ausbildungsentgelt und müssen finanziell nicht für die eigene Ausbildung aufkommen. "Eine Ausbildung von dringend benötigtem Fachpersonal darf nicht daran scheitern, dass die Auszubildenden sich diese Ausbildung nicht leisten können", so die Oberbürgermeisterin.

Bei PiA erhalten die Azubis Geld – und müssen nicht für die Ausbildung zahlen

Sozialdezernentin Katrin Schmieder bedankte sich bei den Absolventen dafür, dass diese sich auf die Stadt Norderstedt als Arbeitgeberin und Ausbilderin eingelassen haben: „Als Sie im Sommer 2019 Ihre Ausbildung begonnen haben, konnte noch niemand erahnen, was da auf uns zukommt. Sie waren nicht nur die ersten, die diese Art der Ausbildung bei der Stadt Norderstedt absolviert haben, sondern haben auch die Corona-Pandemie und die Kita-Schließungen hautnah miterlebt.“ Für die Sozialdezernentin sei es ein gutes Zeichen, dass alle Erzieherinnen und Erzieher in ihren Einrichtungen bleiben. „Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich hoffe, dass wir auch weiterhin die schulische Ausbildung direkt in Norderstedt anbieten können.“

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Aktuell befinden sich weitere elf angehende Erzieherinnen und Erzieher in Ausbildung bei den städtischen Kindertagesstätten. Im August fangen weitere acht PiA-Auszubildende in Norderstedt an.

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