Kaltenkirchen

Endlich kommt ein großes Riesenrad zum Jahrmarkt Kaltenkirchen

Dieses 35 Meter hohe Riesenrad wird erstmals beim Jahrmarkt in Kaltenkirchen aufgebaut.

Dieses 35 Meter hohe Riesenrad wird erstmals beim Jahrmarkt in Kaltenkirchen aufgebaut.

Kaltenkirchen. Ein großer Wunsch von Werner Finnern geht in diesem Jahr in Erfüllung. Auf dem Jahrmarkt vom 2. bis 5. September auf dem Festplatz in Kaltenkirchen wird ein 35 Meter hohes Riesenrad aufgebaut. Marktleiter Finnern und seine Mitstreiter hatten lange gehofft, dass diese Attraktion einmal nach Kaltenkirchen kommt. Jetzt klappt es. Die Schaustellerfirma Ronny Cornelius wird das Fahrgeschäft, mit dem man weit über die Stadt wird gucken können, errichten. Bislang war der Aufwand für die paar Tage Volksfest zu groß gewesen. Die Schausteller sind aber seit kurzem mit zwei Riesenräder unterwegs und konnten Kaltenkirchen in ihren Tourenplan mit einbauen.

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Neben dem Riesenrad neu dabei sind das rasante Kinderfahrgeschäft „Zombie Coaster“, das Kino „Phaenomenon“, das Geschicklichkeitsspiel „Woody“ und ein „Schokobrunnen“. Die Fahrgeschäfte „Viva Mexiko“, „Dancer“, „Jumper“, „Action“, „Der Twister“, „Superhopser“ und der Autoscooter „Super-Skooter“ sowie die bekannte „Piratenrutsche“ können wie üblich von den Jahrmarktbesuchern genutzt werden. Für die Kinder werden „Mini-Star-Lifter“, „Highway-Rallye No. 2“, die Kinderkarusselle, ein Kinderbodenkarussell und „Kuddel der Hai“ aufgebaut.

Schausteller müssen sich für Jahrmarkt Kaltenkirchen bewerben

Wer als Schausteller beim Jahrmarkt in Kaltenkirchen mitmachen möchte, muss eine Bewerbung schreiben. Nach einem strengen Kriterienkatalog werden dann von einem Gremium der Stadtverwaltung die Bewerber gesichtet und ausgewählt. In diesem Jahr konnten 74 von 194 Bewerbungen berücksichtigt werden. „Vor Corona hatten wir immer um die 260 Bewerbungen“, sagt Marktleiter Werner Finnern. Die Schaustellerbranche habe durch die Einschränkungen stark gelitten. Das bestätigen die beiden Schausteller Robert Rasch und Thomas Scharr. Und immer noch sei es schwer, über die Runden zu kommen. Aber: „Wir sind gehalten, die Preise volksfesttypisch zu halten“, sagt Scharr. Jedenfalls bei diesem Jahrmarkt werde es keine großen Preissprünge geben.

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Eine Einschränkungen durch die Corona-Pandemie

Anders als in 2021 gelten keine Einschränkungen aufgrund der Pandemie auf dem Festplatz. Der Jahrmarkt wird zwar eingezäunt, allerdings ist die Besucherzahl wie im vergangenen Jahr nicht begrenzt. Die in 2021 eingeführten breiteren Wege an den Fahrgeschäften und Buden vorbei werden erneut eingerichtet. An den beiden Eingängen werden durch einen Sicherheitsdienst die Taschen der Besucherinnen und Besucher kontrolliert. Alkohol darf nicht mitgebracht werden.

Am Freitag, 2. September, eröffnen Bürgermeister Hanno Krause und Bürgervorsteher Hans-Jürgen Scheiwe um 15 Uhr mit den Schwarzpulverschützen des Kaltenkirchener Schützenvereins den Jahrmarkt. Es folgen der Rundgang mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus dem Umland sowie die „Happy Hour“, in der alle Fahrgeschäfte von 15 bis 16 Uhr zum halben Preis genutzt werden können. Spielt das Wetter mit, gibt es gegen 22 Uhr das traditionelle Großfeuerwerk. Der Jahrmarkt ist am Sonnabend, Sonntag und Montag ab 14 Uhr geöffnet.

Ausweichen auf den öffentlichen Nahverkehr

Die Norderstraße wird in der Jahrmarktszeit für den gesamten Durchgangsverkehr gesperrt. Die Straße Im Grunde ist voll gesperrt. Die Anreise sollte über den Stadtbus (7961/7962) und die AKN, Haltestelle Holstentherme, erfolgen. Das geben die Verantwortlichen der Stadtverwaltung den Besuchern mit auf den Weg. Eine Zufahrt zu den gebührenpflichtigen Parkplätzen an der Norderstraße ist nur von der Barmstedter Straße möglich.

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Während der Vollsperrung der Norderstraße ist eine Zufahrt zur Holstentherme und zum Hotel Dreiklang ebenfalls nur aus Richtung Barmstedter Straße möglich.

Marktmeister Finnern seit 47 Jahren der Chef beim Jahrmarkt

Für Marktmeister Werner Finnern ist es der 47. Jahrmarkt, den er organisiert. Der 79-Jährige, der selbst kein Faible für Fahrgeschäfte hat, ist ein Kenner der Szene und beliebt bei den Schaustellern. Seit 56 Jahren ist er dem fahrenden Volk verbunden. „Wir haben ein gutes Verhältnis“, lobt Schausteller Thomas Scharr. An Kaltenkirchen würden er und seine Berufskollegen die ruhige und gelassene Atmosphäre schätzen. „Und der Platz ist wirklich schön.“

Die Schausteller müssen für ihren Platz auf dem Jahrmarkt 94 Cent pro Quadratmeter pro Tag bezahlen, wobei eine Mindesttiefe von drei Metern vorgeschrieben ist. Damit ist, so Scharr und Rasch, Kaltenkirchen im Mittelmaß der Gebühren. „Das ist ein üblicher Preis“, sagt Scharr.

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