Itzstedt sagt nein

Kein Kita-Zweckverband mit Nahe

Foto: Die Itzstedter Gemeindevertreter lehnten die Gründung eines Kita-Zweckverbands mit der Nachbargemeinde Nahe ab.

Die Itzstedter Gemeindevertreter lehnten die Gründung eines Kita-Zweckverbands mit der Nachbargemeinde Nahe ab.

Itzstedt. Am Ende reichte es auf der Sitzung am Dienstagabend knapp nicht. Die sechs Gegenstimmen von CDU und FDP reichten aus, um den Grundsatzbeschluss zur Gründung eines Kita-Zweckverbands mit Nahe zu kippen. Weil bei der SPD ein Mitglied fehlte, kamen die Sozialdemokraten zusammen mit den Unabhängigen Bürgern für Itzstedt (UBI) ebenfalls auf sechs Stimmen – ein Patt, das zur Ablehnung des Antrags führte.

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Nahe wollte der Gründung zustimmen

Bevor die Itzstedter Kommunalpolitiker am Dienstag in die Diskussion einstiegen, meldete sich Nahes Bürgermeister Holger Fischer zu Wort. Er erklärte, dass seine Gemeindevertretung einem Zweckverband am Donnerstag zustimmen werde. „Wir sind bereit“, sagte Fischer. Bedingung sei jedoch, dass die Gemeinde Träger des Zweckverbands sei und kein Verein.

Ein Zweckverband würde bis zu fünf Standorte umfassen

Helmut Thran, SPD-Fraktionschef und Befürworter einer Zusammenlegung, trommelte für den Grundsatzbeschluss. Als kommunaler Kita-Träger könne die Gemeinde im Sinne der Eltern entscheiden und das Personal selbst bestimmen, bezahlen müssen man für die Betreuung schließlich in jedem Fall, argumentierte Thran. „Es wäre kein nachvollziehbarer Schritt, das Angebot nicht anzunehmen.“

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CDU und FDP zielten vor allem auf den zu großen Umfang eines Zweckverbandes mit bis zu fünf Standorten in zwei Gemeinden ab. Ein freier Träger hätte eine „höhere Kompetenz“ in der Führung eines so großen Konstrukts, sagte FDP-Fraktionschef Reinhard Schümann. Auch CDU-Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Juhls sah „größeres Know-how“ bei einem externen Träger.

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