Ungewöhnliches Hobby

Neuer Vikar in Kaltenkirchen spielt gerne mit dem Feuer

Der neue Kaltenkirchener Vikar Christopher Paulsen hat ein ungewöhnliches Hobby, er ist Feuerakrobat.

Der neue Kaltenkirchener Vikar Christopher Paulsen hat ein ungewöhnliches Hobby, er ist Feuerakrobat.

Kaltenkirchen. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Kaltenkirchen hat mit Christopher Paulsen einen neuen Vikar mit einem ausgefallenen Hobby. Der 30-Jährige spielt gerne mit dem Feuer, ist nicht nur Flammenkünstler, sondern hat auch bereits eine Fortbildung als Feuerpädagoge absolviert.

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Vikariat ist Teil der Pfarrausbildung

Das Vikariat ist der zweite, praktische Teil der evangelischen Pfarrausbildung in Deutschland nach dem Studium der Theologie. Es ist vergleichbar dem Referendariat im öffentlichen Dienst. Am Ende des Vikariats wird das zweite theologische Examen in Analogie zum zweiten Staatsexamen in der Lehrer- und Juristenausbildung absolviert.

Bereits den Heiligabend-Gottesdienst gehalten

Paulsen hat ein gutes halbes Jahr schon rum, das der religionspädagogischen Ausbildung in der Schule vorbehalten ist. Die hat er in der Schule am Lakweg absolviert, dort Religionsunterricht erteilt. Danach ist er dann zur Kirchengemeinde gewechselt. In der Zeit bei einer Kirchengemeinde ist der Anwärter einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin fest zugeordnet, um in die vielfältigen Aufgaben eingeführt zu werden.

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So hat Paulsen bereits kurz nach seinem Wechsel bei den Vorbereitungen für das weihnachtliche Krippenspiel in der Kirche tatkräftig mitgeholfen und durfte auch seinen ersten Heiligabend-Gottesdienst halten. „Das hat er sehr gut gemacht“, lobte ihn Pastorin Simone Pottmann, auch Vorsitzende des Kirchengemeinderates. „Er ist der fünfte Vikar, den ich seit 2010 in meiner Zeit in Kaltenkirchen betreuen darf, was immer wieder schön ist.“

Schwerpunkt wird die Jugendarbeit sein

Paulsen wird jetzt an weitere Aufgaben herangeführt, um dann zum Beispiel auch Beerdigungen oder Taufen durchführen zu können. Ein Hauptschwerpunkt seiner künftigen Aufgaben wird der Bereich der Jugendarbeit sein.

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„Pfadfinder bin ich schon“, sagt der gebürtige Lübecker, der auch in der Kantorei singt, „denn Musik ist mir sehr wichtig“.

Umgang mit Feuer muss respektvoll sein

Und natürlich das Spiel mit dem Feuer. Auf einem Festival hätten ihn die Feuerakrobaten so fasziniert, dass er das Spiel mit den Flammen unbedingt erlernen wollte. Inzwischen ist er sogar Feuerpädagoge, hat dafür eine entsprechende Fortbildung gemacht. Dabei geht es um Praxis, Forschung und Lehre rund um das Element. Seinen Schülern bringt er nun bei, sich mutig aber auch respektvoll mit dem Element Feuer zu beschäftigen. Er kann auch Menschen fachlich anleiten, Feuer zu spucken, zu schlucken, mit Flammen zu jonglieren oder eine Bühnenshow zu planen, wie er sie selbst zeigt.

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Doch das ist nur Hobby. Sein Hauptaugenmerk liegt auf seiner theologischen Ausbildung. Bis zum April 2023 wird Paulsen in Kaltenkirchen bleiben, dann sein zweites Examen ablegen. Schafft er das, wechselt er in den kirchlichen Probedienst, wird Pastor zur Anstellung. Wo er tätig sein wird, ist dann aber nicht seine Entscheidung.

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