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Ukraine-Krieg

Spenden gesucht: Tierschützer aus Nahe bringen Futter in die Ukraine

Die Helfer der Vereine Pointer-Freunde Nahe und Tierschutzbande aus Rohlstorf sammeln Tierfutterspenden für die Ukraine. Der Transport soll kommenden Dienstag auf die Reise gehen.

Die Helfer der Vereine Pointer-Freunde Nahe und Tierschutzbande aus Rohlstorf sammeln Tierfutterspenden für die Ukraine. Der Transport soll kommenden Dienstag auf die Reise gehen.

Nahe. Nicht nur die Menschen im Kriegsgebiet der Ukraine müssen sehen, wie sie an Nahrungsmittel kommen, sondern auch Haus- und Nutztiere, die dort gehalten werden, haben Hunger. Der Tierschutzverein Pointer-Freunde aus Nahe und der Verein Die Tierschutzbande aus Rohlstorf wollen speziell Futtermittel für Tiere entgegennehmen und am Dienstag in die Ukraine bringen. Möglich wird das dank einer Spedition aus der Ukraine. „Sonst würden wir auch gar nicht über die Grenze kommen“, sagt Britta Freitag, Vorsitzende des Vereins Pointer-Freunde.

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Es ist der dritte Spendentransport, den die Tierschützer auf die Beine stellen. Neben Futter werden ebenfalls Lebensmittel, Hygieneartikel und medizinischer Bedarf angenommen. „Platz ist auf dem Lkw für 68 Paletten mit Spenden“, sagt Britta Freitag. Dank des ukrainischen Spediteurs geht es mit dem 22-Tonner direkt ins Kriegsgebiet zu den Bedürftigen. Es werden vor allem kleinere Orte angefahren, zu denen laut Aussage der Helfer nur wenige große Hilfsorganisationen etwas hinbringen. Ehrenamtliche verteilen vor Ort dann die Sachspenden.

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Mittlerweile sind auch Tierparks und Zoos sowie Tierrettungen in der Ukraine vom Krieg in Mitleidenschaft gezogen worden. „Ich hatte sogar die Anfrage nach Futter für eine Anakonda“, erzählt Britta Freitag. In solchen Fällen geraten allerdings die deutschen Helfer an ihre Grenze.

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Eine in Kaltenkirchen lebende junge Russin, die mit den Tierschützern befreundet ist, hält die Kontakte in die Ukraine. Sie habe ukrainische Freunde, berichtet Tatiana. Ihre vollen Namen möchte sie nicht veröffentlichen, denn sie habe bereits bedrohliche Nachrichten bekommen. Nicht jeder ihrer Landsleute, so Tatiana, würde ihr Engagement schätzen. „Aber ich bin gegen jeden Krieg“, sagt die Kaltenkirchenerin.

Zwei Spendenannahmestellen in Nahe und Henstedt-Ulzburg

Sachspenden werden in Sophies Kleiner Laden in Nahe (Segeberger Straße 34) - dem Second-Hand-Laden des Vereins Pointer-Freunde - sowie im Corona-Testzentrum Henstedt-Ulzburg (Kirchweg 125b) entgegen genommen. Bei größeren Spenden ist eine Abholung möglich. Wer Geld spenden möchte, kann einen Beleg vom Verein Pointer-Freunde erhalten.

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Da die Not im Kriegsgebiet so schnell wohl nicht vorüber sei, werde man weitere Transporte organisieren, sagen die Tierschützer. Das Problem sei, dass die erste Welle der Hilfsbereitschaft langsam abgeebbt sei. Aber Menschen und Tiere in der Ukraine würden weiter dringend Unterstützung benötigen.

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