Bad Bramstedt

Umflaggung zu Rewe startet

Foto: Marktleiter Andreas Herres steht in den Startlöchern: Am Montag startet der Umbau im Sky-Supermarkt, der ab 9. November Rewe heißen wird.

Marktleiter Andreas Herres steht in den Startlöchern: Am Montag startet der Umbau im Sky-Supermarkt, der ab 9. November Rewe heißen wird.

Bad Bramstedt. Schon jetzt laufen die Umbauarbeiten im 1400 Quadratmeter großen Supermarkt: Die Wurst- und Käsetheke ist weg, an der Beleuchtung wird gearbeitet und an fast jeder Ecke stehen Sonderangebote. Einige Regale sind schon leer.

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„Die werden bis Sonnabend auch nicht mehr aufgefüllt. Wir verkaufen, was noch da ist, weil wir nichts wegschmeißen wollen“, erklärt Marktleiter Andreas Herres. Er und die Angestellten erhalten derzeit Schulungen und haben auch zur Einarbeitung schon andere Rewe-Märkte besucht. „Wir bekommen nämlich auch ein komplett neues Kassensystem, alles wird hier digitalisiert, sogar die Preisschilder“, erklärt der Marktleiter.

Während der zehntägigen Umbauphase werden alle Lebensmittel in einem großen Zelt auf dem Parkplatz zwischengelagert. „Es wird nichts mehr im Markt stehen“, so Herres: „Es könnte sein, dass die Bad Bramstedter Tafel, deren Partner wir sind, von dem Umbau profitieren wird.“ Sprich: Es gibt mehr Ware für den Verein.

Seit Anfang Januar baut die Supermärkte Nord Vertriebs GmbH & Co. KG alle Sky-Märkte zu Rewe-Märkten um. Bis Mitte 2019 werden alle Sky-Märkte in Hamburg und Schleswig-Holstein auf Rewe umgestellt, heißt es vom Unternehmen.

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Und das lässt sich das Unternehmen auch einiges kosten: zwischen 400000 und eine Million Euro, je nach Zustand der Filiale, verschlingt allein eine Umflaggung.

Die Neuerungen und die erweiterten Öffnungszeiten (montags bis sonnabends von 7 bis 22 Uhr) erfordern auch mehr Personal. Der Markt beschäftigt derzeit 72 Angestellte, nach dem Umbau werden es rund 80 sein. „Sonst wird es personell keine Änderungen geben“, so der Marktleiter.

Die Poststelle, die vom Supermarkt betreut wird, ist bereits an ihren neuen Standort umgezogen: in den Getränkemarkt. „Die wird auch während der Umbauphase geöffnet bleiben“, so Herres. Und sogar die Bäckerei Tackmann, die im Supermarkt eine kleine Filiale betreibt, profitiert von dem Umbau: Sie erhält eine größere Sitzecke.

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