Polizei sucht Zeugen

Wer schoss in Großenaspe einem Mann die Silvesterrakete ins Gesicht?

Die Polizei in Boostedt sucht einen Mann, der in der Silvesternacht versehentlich eine Rakete auf zwei junge Leute abschoss und diese verletzte.

Die Polizei in Boostedt sucht einen Mann, der in der Silvesternacht versehentlich eine Rakete auf zwei junge Leute abschoss und diese verletzte.

Großenaspe. Die Silvesternacht hat für zwei junge Leute in Großenaspe ein schmerzhaftes Nachspiel gehabt. Und sie kann Folgen für den Unbekannten haben, dessen Rakete beide nicht unerheblich verletzte. Die Polizei hat am Freitag um Zeugenhinweise gebeten, denn es liegt fahrlässige Körperverletzung vor.

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Silvesterrakete verletzte junge Leute erheblich

Das neue Jahr war gerade zehn Minuten alt, da hielten sich an der Kreuzung Hauptstraße/Raiffeisenplatz eine 17-Jährige und ein 25-Jähriger auf. Zu diesem Zeitpunkt wurden sie offenbar versehentlich von einer Feuerwerksrakete getroffen, die waagerecht abgeschossen worden sein muss. „Der 25-Jährige wurde im Gesicht getroffen, die 17-Jährige an der Hand und am Oberkörper. Beiden kamen in Krankenhäuser“, schildert Lars Brockmann, Pressesprecher der Polizeidirektion Bad Segeberg.

Der geschädigte Mann habe ausgesagt, dass dem Verantwortlichen eine zum Abschuss dienende Flasche umgefallen sei, so dass die Rakete auf dem Boden liegend zündete. Diese soll von der Ecke Raiffeisenplatz/Am Beek gestartet sein.

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Der Verursacher entschuldigte sich bei den Opfern

„Der die Rakete bedienende Mann soll circa 1,80 Meter groß und ungefähr 30 Jahre alt gewesen sein. Er war mit einer Jeans und einer schwarzen Jacke bekleidet“ so Brockmann. Bei dem Mann sei eine Frau gewesen. Beide sollen zu einer kleineren Gruppe gehört haben. Nachdem sich der Verursacher bei dem Geschädigten entschuldigt hatte, soll er sich entfernt haben.

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Allerdings liegt ein Fall von fahrlässiger Körperverletzung vor, weshalb die Polizeibeamten aus Boostedt ermitteln. Befragungen von Anwohnern haben aber bislang nicht zur Ermittlung des Unbekannten geführt.

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Deshalb bitten die Beamten den Verantwortlichen und mögliche Zeugen, die Hinweise auf dessen Identität geben können um Kontaktaufnahme unter Telefon 04393/710 oder Boostedt.PST@polizei.landsh.de.

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