Neue Stadtbücherei ist da

"Wortort" nach langem Umbau eröffnet

Foto: Büchereileiterin Friederike Sablowski und Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen, Direktor der Büchereizentrale Schleswig-Holstein, zeigten sich angetan vom offenen Entrée wie von der ganzen Neugestaltung.

Büchereileiterin Friederike Sablowski und Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen, Direktor der Büchereizentrale Schleswig-Holstein, zeigten sich angetan vom offenen Entrée wie von der ganzen Neugestaltung.

Bad Segeberg. Die 15-monatige Umbauphase mit viel Staub, Lärm, einer kurzen Schließung der Stadtbücherei und einer Verlagerung der Tourist-Info resultierte aus einem „erheblichen Sanierungsstau“, wie Bauamtsleiterin Antje Langethal berichtete. Ein lichtdurchfluteter Eingangsbereich bietet nun direkten Zugang zum Tresen der Tourist-Info, zur Bücherei und einem Leseraum, ohne dass Türen zu durchschreiten sind. Die Kita Alte Sparkasse hat einen eigenen Eingang und eine Dachterrasse bekommen.

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„Zauberhaft“ findet Büchereileiterin Friederike Sablowski das neue Entrée ebenso wie einen Anbau mit einem neuen Veranstaltungsraum im hinteren Bereich des Gebäudes. „Jetzt muss nur noch der Innenbereich der Bücherei modernisiert werden.“ Da hoffe sie auf die kommenden Haushaltsberatungen der Stadtvertretung.

„Das ist ein ganz wunderbares Projekt“, lobte Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen, Direktor der Büchereizentrale Schleswig-Holstein. „Wenn jetzt auch drinnen noch etwas gemacht wird, ist Segeberg an der Spitze der Bewegung.“ Die „Tür zur Zukunft“ sei aufgestoßen.

„Das kann das Herzstück der Stadt und der Kommunikation werden“, stimmte Bürgervorsteherin Monika Saggau diesen Ausführungen zu. „Es ist wichtig, dass es auch für Andere geöffnet wird.“ Besonders gefiel ihr der Innenhof, der durch den Wegfall einiger Parkplätze zwischen Alt- und Anbau entstanden ist. „Der schreit nach Kommunikation und Entschleunigung.“ Stadtarchivar Dr. Georg Asmussen zeigte sich zufrieden, dass er die papierenen Schätze aus der Stadtgeschichte nun endlich bei Tageslicht zeigen kann.

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Das Projekt wurde zu 90 Prozent durch Fördergelder bezahlt – daher auch der ungewöhnliche Name „Wortort“ - offiziell mit großem O -, weil solch ein Förderprojekt eine besondere Note haben soll. „Antragslyrik“ werden derlei Formulierungen im Rathaus augenzwinkernd genannt.

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