Türkisches Fest

Zur Kermes sind alle eingeladen

In der Moschee im Butendoor, die nicht alleine nur wegen ihrer farbenprächtige Mosaike interessant für Nicht-Muslime sein dürfte, sind Gäste während des Gottesdienstes während der Kermes ausdrücklich erwünscht, betonen Dilek Agdan (Vorsitzende des Kulturvereins der islamischen Religionsgemeinschaft Bad Bramstedt), Ahmet Uya (Vorsitzender Elternbeirat der Koranschule) sowie Hülya Oral und Tulay Akbulut (beide stellvertretende Vorsitzende des Frauenvorstandes)

In der Moschee im Butendoor, die nicht alleine nur wegen ihrer farbenprächtige Mosaike interessant für Nicht-Muslime sein dürfte, sind Gäste während des Gottesdienstes während der Kermes ausdrücklich erwünscht, betonen Dilek Agdan (Vorsitzende des Kulturvereins der islamischen Religionsgemeinschaft Bad Bramstedt), Ahmet Uya (Vorsitzender Elternbeirat der Koranschule) sowie Hülya Oral und Tulay Akbulut (beide stellvertretende Vorsitzende des Frauenvorstandes)

Bad Bramstedt. Am Freitag werden ab 14 Uhr werden türkische Spezialitäten angeboten. Für Kinder sind kleinere Spiele vorbereitet. Um 15 Uhr werden Kinder der Gemeinde den Eröffnungstanz präsentieren.

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Am Sonnabend beginnt das Fest bereits ab 11 Uhr. Der Ablauf ist ähnlich wie am Freitag. Freuen dürfen sich die Gäste auch auf Spezialitäten vom Grill. Außerdem werden an einem Stand Bücher über den Islam angeboten, ein Teil davon ist in deutscher Sprache verfasst.

Am Sonntag erwartet die Gemeinde einen besonderen Gast. Gegen 14 Uhr hat die Generalkonsulin der türkischen Republik, Yonca Sunel, zuständig für Hamburg und Schleswig-Holstein, die Teilnahme an der Kermes zugesagt. "Sie ist die erste Frau in dieser Position", betont Dilek Agdan. Sie selbst ist seit dem 1. April dieses Jahres Vorsitzende der Kulturvereins der islamischen Religionsgemeinschaft Bad Bramstedt. "Damit bin ich die einzige Frau in dieser Funktion von 36 Moscheegemeinden in Hamburg und Schleswig-Holstein", sagt sie stolz. Auch Bürgermeisterin Verena Jeske nutzt die Gelegenheit, einen ersten offiziellen Kontakt zur türkischen Gemeinde aufzunehmen. Auch sie wird mit der Konsulin zusammentreffen.

Wie auch in der Vergangenheit, freuen sich die Mitglieder der Gemeinde auf Bürger aus Bad Bramstedt und Umgebung, die sie als Gäste begrüßen dürfen. Neben entspannten Gesprächen, die dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Abbau von Vorurteilen dienen sollen, können die Besucher auch an den Gottesdiensten teilnehmen. Die jeweiligen Zeiten richten sich nach dem Sonnenkalender.

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Nach Angaben von Dilek Agdan gehören der Gemeinde rund 140 aktive Mitglieder an, nicht nur türkische Mitbürger, sondern auch syrische Moslems. Insgesamt leben in Bad Bramstedt etwa 400 muslimische Familien türkischer oder syrischer Herkunft.

Die türkische Kermes wurde in diesem Jahr bewusst auf das letzte Wochenende des Augusts gelegt. „Am 30. August vor 100 Jahren begann der türkische Befreiungskrieg“, erklärt Ahmet Uya, Vorsitzender des Elternbeirates der Koranschule. Angeführt von Mustafa Kemal Paschas richtete sich der Krieg gegen die Besetzung und Einmischung in politische und wirtschaftliche Belange der Türkei, unter anderem von Griechenland und Frankreich.

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