„Mischung aus Gier und Hybris“

Cum/Ex-Skandal wird als Serie verfilmt

EIKON-Geschäftsführer und Produzent Ernst Ludwig Ganzert verfilmt unter dem Arbeitstitel "Cum/Ex - Don't give a shit" die Geschichte um den organisierten Raub von Steuergeldern, der den deutschen Fiskus einen zweistelligen Milliardenbetrag gekostet hat.

EIKON-Geschäftsführer und Produzent Ernst Ludwig Ganzert verfilmt unter dem Arbeitstitel "Cum/Ex - Don't give a shit" die Geschichte um den organisierten Raub von Steuergeldern, der den deutschen Fiskus einen zweistelligen Milliardenbetrag gekostet hat.

„Unsere Serie erzählt die von realen Ereignissen inspirierte Geschichte einer Gruppe privilegierter Menschen, die weltweit agieren, bereits alles haben, aber dennoch in einer Mischung aus Gier und Hybris noch mehr wollen“: Was der TV-Produzent Ernst Ludwig Ganzert hier ankündigt, ist nicht weniger als die Verfilmung des größten Steuerbetrugs in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Nach Auskunft der Produktionsfirma EIKON wird unter dem Arbeitstitel „Cum/Ex - Don‘t give a shit“ die Geschichte „um den organisierten Raub von Steuergeldern, der den deutschen Fiskus einen deutlich zweistelligen Milliardenbetrag gekostet hat“, zur fiktionalen Serie.

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Sendeplatz ist noch nicht bekannt

Ein recht komplexes Thema, wie auch EIKON-Film-Geschäftsführer Ganzert in der Meldung vom Mittwochnachmittag unterstreicht: „Was zunächst nur besonders clever wirkt, wird schnell unethisch und führt schließlich direkt in die organisierte Kriminalität“, erklärt er. Aber: „So komplex und undurchdringlich dieser Mikrokosmos erscheint, führt er die Zuschauer in eine spannende, universelle, oft auch hochkomische Parabel über die Macht des Geldes. Und den Versuch unserer Gesellschaft, ihr mit zwar beschränkten Mitteln, aber umso faszinierenderen Held:innen beizukommen.“

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Die Idee zur Serie stammt von Niki Stein, der auch die Drehbücher schreibt. EIKON habe bereits im vergangenen Jahr die Verfilmungsrechte an dem vor wenigen Tagen bei dtv erschienenen Buch „Unter den Augen des Staates“ des investigativen Journalisten Massimo Bognanni erworben. Mit ihm sei auch eine direkte Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Stoffes geplant.

Die geplante Serie drehe sich „um ein Netz von Bankern, Topanwälten und Wissenschaftlern, die über viele Jahre ein System entwickeln, mit dem sie die Finanzverwaltung zur Erstattung zuvor nie gezahlter Steuern in Milliardenhöhe bringen“. In den Fokus rücken laut EIKON „zwei unerschrockene Frauen - eine Staatsanwältin und eine Finanzbeamtin -, die den kriminellen Umtrieben ein Ende machen und eine Prozesslawine ungeahnten Ausmaßes auslösen ...

Wo die Serie gezeigt wird und welche Schauspieler mitwirken werden, ist noch nicht bekannt.

RND/Teleschau

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