Kontroverser Zeitungsartikel

Weißes Haus über Offenlegung von Twitter-Dokumenten: „Das ist ein Ablenkungsmanöver“

Karine Jean-Pierre, Sprecherin des Weißen Hauses, wertet die jüngste Veröffentlichung interner Twitter-Dokumente mit Blick auf den Sohn von US-Präsident Biden als Ablenkungsmanöver.

Karine Jean-Pierre, Sprecherin des Weißen Hauses, wertet die jüngste Veröffentlichung interner Twitter-Dokumente mit Blick auf den Sohn von US-Präsident Biden als Ablenkungsmanöver.

Washington. Das Weiße Haus wertet die jüngste Veröffentlichung interner Twitter-Dokumente mit Blick auf den Sohn von US-Präsident Joe Biden als Ablenkungsmanöver. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, sagte am Montag, es sei ein interessanter „Zufall“, dass die Unterlagen „voll alter Nachrichten“ ausgerechnet zu einer Zeit veröffentlicht würden, in der Twitter mit „sehr ernsten Fragen über das wachsende Ausmaß von Wut, Hass und Antisemitismus auf seiner Plattform“ konfrontiert sei - und Fragen dazu, wie der Konzern dies geschehen lasse. „Das ist ein Ablenkungsmanöver“, sagte sie.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Musk teilt interne Twitter-Dokumente

Twitter-Chef Elon Musk hatte Tweets über interne Twitter-Dokumente zur Kontroverse rund um einen „New York Post“-Artikel geteilt, der kurz vor der Präsidentenwahl 2020 erschienen war. Der Artikel enthielt eine E-Mail von Bidens Sohn Hunter im Zusammenhang mit dessen Auslandsgeschäften, die schon öfter Gegenstand politischer Angriffe auf Joe Biden waren. Musk teilte eine Serie von Tweets eines Journalisten. Diese zeigten unter anderem mehrere Screenshots interner Kommunikation, wonach auch intern bei Twitter über die Sperrung des Artikels kontrovers debattiert wurde. Musk schrieb dazu, die Story sei bewusst zurückgehalten worden.

What’s up, America?

Der wöchentliche USA-Newsletter liefert Hintergründe zu den amerikanischen Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur - immer dienstags.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Twitter hatte damals den Artikel und den Account der Zeitung gesperrt, weil der Bericht gegen die Regeln verstoßen haben soll, welche die Verbreitung von Informationen verbieten, die durch illegale Hacks erlangt wurden. Der damalige Twitter-Chef Jack Dorsey räumte später ein, dass das Vorgehen gegen die „New York Post“ ein Fehler gewesen sei. Twitter änderte anschließend seine Regeln.

Musk hatte Twitter Ende Oktober für rund 44 Milliarden Dollar gekauft. Vor den Kongresswahlen im November warb er auf der Plattform für die Republikaner. Er ließ außerdem den Account des früheren US-Präsidenten Donald Trump freischalten.

RND/dpa

Mehr aus Medien

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen