Gundula Gause über Claus Kleber: „Er kam immer auf den letzten Drücker ins Studio“

Claus Kleber und Gundula Gause (Archivfoto).

Claus Kleber und Gundula Gause (Archivfoto).

ZDF-Anchorman Claus Kleber hat am vergangenen Donnerstagabend nach fast 20 Jahren Abschied vom „heute-journal“ genommen. Als letzte Szene, die die ZDF-Kamera einfing, klatschte er sich mit seiner Kollegin Gundula Gause ab. Die spricht jetzt im Magazin „Bunte“ über die Zusammenarbeit, ihre Freundschaft – und Szenen, die den TV‑Zuschauerinnen und ‑Zuschauern in 2977 Sendungen verborgen blieben.

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„Nie bemerkt werden Sie haben, dass Claus immer auf den letzten Drücker ins Studio kam. Er hat es immer gerade noch geschafft und mir damit die Freude genommen, ihn in der ersten Moderation der Sendung vertreten zu dürfen“, sagte Gause der Zeitschrift. Auch wenn das „heute“-Team stets professionell und objektiv gewirkt habe, sei das hinter der Kamera nicht immer der Fall gewesen: „Natürlich gehen uns allen in der Redaktion Kriege, Konflikte und Katastrophen jeglicher Natur, Schicksale und Nöte auch persönlich nahe“, sagte die 56‑Jährige. „Und natürlich diskutieren wir darüber auch recht häufig sehr emotional.“

Gundula Gause über Claus Kleber: „Nichts ist für die Ewigkeit“

Dass Kleber nun nicht mehr ihr „heute-journal“-Kollege ist, sei für sie „schon ein massiver Einschnitt – der ‚Mann an meiner Studioseite‘ geht … Das führt einem klar vor Augen: Alles hat seine Zeit – und nichts ist für die Ewigkeit.“ Zumal zwischen ihr und Kleber im Laufe der 19‑jährigen Zusammenarbeit eine echte Freundschaft entstanden sei: „Über eine besondere kollegiale Verbundenheit hinaus sind wir schon auf einer Wellenlänge – in vielerlei Hinsicht“, so Gause.

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Die Nachrichtensprecherin hatte sich bereits in der Abschiedssendung herzlich bei Kleber bedankt: „Wir werden dich vermissen, und ich ganz besonders. Und jetzt muss ich dir noch was sagen, das du nicht hören willst, aber es muss gesagt werden: Du gehst, damit geht eine Ära zu Ende.“

RND/seb, mit dpa

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