MDR erreicht höchsten TV-Marktanteil seit Sendestart vor 30 Jahren

Der Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) hat im Dezember den höchsten TV-Marktanteil seit Sendestart vor 30 Jahren erreicht.

Der Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) hat im Dezember den höchsten TV-Marktanteil seit Sendestart vor 30 Jahren erreicht.

Leipzig. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hat kurz vor Jahresende den höchsten TV-Marktanteil in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt seit seinem Sendestart vor bald 30 Jahren erreicht. Mitte Dezember lag der Jahreswert bei 10,3 Prozent - „so hoch wie noch nie“, wie es von dem öffentlich-rechtlichen Sender am Dienstag in Leipzig hieß. Vor allem das Zeitfenster 19.00 Uhr bis 20.15 Uhr werde gut angenommen mit Ländermagazinen, der Nachrichtensendung „MDR aktuell“ und weiteren Angeboten. Im Sendegebiet habe der MDR täglich 2,52 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, bundesweit seien es 6,2 Millionen. Das MDR Fernsehen ist schon seit Jahren das erfolgreichste dritte ARD-TV-Programm. Auch der Zuspruch im Netz ist gewachsen.

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„Erfolg liegt in der Nähe zum Publikum“

MDR-Intendantin Karola Wille führte das Ergebnis im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur auch auf eine besondere Nähe des Senders zum Publikum zurück. „An den Problemen, Themen und Fragen der Menschen dran sein, diese Nähe zum Publikum ist ein Erfolgsfaktor.“ Sie betonte: „Wir wollen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen als starke Stimme des Ostens in ihrer kulturellen und regionalen Vielfalt bundesweit noch sichtbarer machen: mit einem Blick vor allem auf viele Chancen einer Region im permanenten Wandel.“

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Das nächste Jahr startet der MDR unter anderem mit einem multimedialen Projekt im Kulturbereich. Das Projekt „ostKUNSTwest“ widmet sich der Kunstgeschichte im Osten und Westen Deutschlands nach 1945. Intendantin Wille sagte: „Genau solche multimedialen Formate stellen wir uns in der Zukunft auch für ARD Kultur vor.“ Im nächsten Jahr schafft die ARD eine neue Gemeinschaftseinrichtung in Weimar - eine Kulturplattform. ARD-Kulturangebote im Netz sollen sichtbarer gemacht werden. „Wir starten mit dem Portal im Mai“, sagte Wille.

RND/dpa

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