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Nach Gesetzesänderung: Tiktok schränkt Funktionen in Russland ein

Die Online-Videoplattform Tiktok hat ihre Dienste in Russland eingeschränkt.

Die Online-Videoplattform Tiktok hat ihre Dienste in Russland eingeschränkt.

Berlin. Tiktok schränkt den Dienst in Russland ein, da nach einer Gesetzes­änderung Gefängnis­strafen für Äußerungen drohen, die von der offiziellen Darstellung des Krieges in der Ukraine abweichen. Nutzer und Nutzerinnen in Russland werden nicht mehr live streamen und neue Inhalte in den Videodienst hochladen können. Man habe angesichts der neuen Gesetzeslage keine andere Wahl, schrieb Tiktok am Sonntag bei Twitter.

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Haft- und Geldstrafen für angebliche Falschinformationen

Nach der Gesetzes­änderung von Freitag kann die Verbreitung angeblicher Falsch­informationen über russische Streitkräfte mit hohen Geldstrafen und bis zu 15 Jahren Haft bestraft werden. Präsident Wladimir Putin und die russische Regierung bezeichnen unter anderem den Angriffskrieg in der Ukraine ausschließlich als Spezial­operation.

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+++ Alle Entwicklungen zum Krieg gegen die Ukraine im Liveblog +++

Die russischen Behörden kündigten bereits an, den Tiktok-Rivalen Facebook komplett zu blockieren, der Zugang zu Twitter wird eingeschränkt. Tiktok kommt anders als die restlichen Social-Media-Plattform nicht aus den USA, sondern gehört zum chinesischen Konzern Bytedance.

RND/dpa

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