Rettungsaktion nach Israel

100-jährige Holocaust-Überlebende aus Kiew gerettet

Die 100 Jahre alte Holocaust-Überlebende Doba Huberhryz wird von Nachman Dickstein, dem Vize-Chef von Zaka Ukraine, einem israelischen Rettungsdienst, und dessen Ehefrau Valerie, begleitet. Die 100 Jahre alte Frau ist nach israelischen Angaben aus der umkämpften ukrainischen Hauptstadt Kiew gerettet worden.

Die 100 Jahre alte Holocaust-Überlebende Doba Huberhryz wird von Nachman Dickstein, dem Vize-Chef von Zaka Ukraine, einem israelischen Rettungsdienst, und dessen Ehefrau Valerie, begleitet. Die 100 Jahre alte Frau ist nach israelischen Angaben aus der umkämpften ukrainischen Hauptstadt Kiew gerettet worden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Eine 100 Jahre alte Holocaust-Überlebende ist nach israelischen Angaben aus der umkämpften ukrainischen Hauptstadt Kiew gerettet worden. Die Aktion wurde von dem israelischen Rettungsdienst Zaka organisiert, wie ein Sprecher der Organisation am Donnerstag bestätigte. Die Frau namens Doba Huberhryz sei nun in Moldawien und solle mit einem Ambulanz-Flug nach Israel gebracht werden.

Nachman Dickstein, Vize-Chef von Zaka Ukraine, beschrieb den Einsatz im Gespräch mit dem Sender 103FM als „absoluten Gipfel“. Er habe mitten in der Nacht einen Anruf aus Israel erhalten: „Nachman, Du musst sie rausholen.“ Daraufhin hätten Zaka-Mitarbeiter gemeinsam mit anderen Helfern einen Krankenwagen organisiert, mit dem die Frau aus Kiew nach Moldawien gebracht worden sei.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Tränen der Erleichterung

Dickstein, der sie an der Grenze im Empfang nahm, sagte: „Innerhalb von zwei Stunden hat sie 100 Jahre ihres Lebens in einen einzigen Koffer gepackt.“ Geboren wurde Huberhryz am 3. Oktober 1921 in Orichiw im Gebiet Saporischschja. Während des Zweiten Weltkriegs sei sie aus der Ukraine nach Taschkent geflohen, danach sei die Familie nach Kiew zurückgekehrt. Dass nun wieder Krieg herrsche, sei besonders schlimm für die alleinstehende Frau.

Als er ihr bei der Ankunft in Moldawien sagte, sie könne nun ohne Warnsirenen in Ruhe schlafen, habe sie Tränen der Erleichterung in den Augen gehabt. Eine Rückkehr in ihre Heimat könne sie sich nicht vorstellen. „Sie will jetzt nur noch nach Israel kommen.“

RND/dpa

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen