Acht Opfer noch im Krankenhaus

Schule von getöteter Lehrerin nach Amokfahrt in Berlin „tief betroffen“

Polizeiabsperrung am Tatort der Amokfahrt in Berlin.

Polizeiabsperrung am Tatort der Amokfahrt in Berlin.

Bad Arolsen. Nach der Todesfahrt an der Berliner Gedächtniskirche hat die Schulgemeinde der Kaulbach-Schule in Bad Arolsen ihre tiefe Betroffenheit geäußert. Eine Lehrerin der Haupt- und Realschule in Nordhessen war getötet worden, als am Mittwoch vergangener Woche ein 29-Jähriger in der Hauptstadt in eine Menschenmenge raste. „Der Vorfall in Berlin hat unseren Alltag komplett auf den Kopf gestellt“, hieß es am Montag in einem Eintrag auf der Homepage der Schule. Die Webseite war nach dem Vorfall zunächst nicht mehr erreichbar gewesen.

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Unterdessen waren am Montag noch acht Opfer im Krankenhaus. Keiner der Betroffenen befinde sich in einem lebensbedrohlichen Zustand, sagte eine Sprecherin der Gesundheitsverwaltung. Weitere Angaben zu den Verletzten machte sie nicht. Zuvor hatte der Berliner „Tagesspiegel“ berichtet.

Psychische Probleme und Auffälligkeiten: Das ist über den Todes­fahrer von Berlin bekannt

Der Deutsch­armenier, der in Berlin in eine Menschen­menge gerast ist, hatte nach Erkenntnissen der Polizei in der Vergangenheit psychische Probleme.

Insgesamt wurden bei der Amokfahrt 32 Menschen verletzt, darunter zahlreiche Schüler der Lehrerin, die sich auf einer Klassenfahrt befanden sowie ein weiterer Lehrer. Er und sieben Schüler kamen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser.

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Schule überwältig „von der großen Anteilnahme“

Man sei in Gedanken bei den Hinterbliebenen der verstorbenen Kollegin, dem verletzten Kollegen und seiner Familie sowie bei den betroffenen Schülern, schrieb die Schule nun. Sie zeigte sich überwältig „von der großen Anteilnahme und den zahlreichen Hilfsangeboten von allen Seiten. Diese Unterstützung hilft uns durch diese schwere Zeit und lässt uns näher zusammenrücken.“

Der mutmaßliche Täter war auf dem Ku‘damm und der Tauentzienstraße in der westlichen Berliner Innenstadt in zwei Menschengruppen gefahren. Der Mann ist inzwischen in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord in einem Fall und versuchten Mord in 17 Fällen vor.

RND/dpa

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