Transport wegen schwerer Verletzungen abgelehnt

Angeschossener Feuerwehrmann aus Sachsen noch immer in der Ukraine

Das Foto soll Steve Meiling in einem Krankenhaus in der Ukraine zeigen.

Das Foto soll Steve Meiling in einem Krankenhaus in der Ukraine zeigen.

Borna. Ein Mann aus Sachsen, der seine Ehefrau aus dem von russischen Truppen angegriffenen Kiew abholen wollte und dabei beschossen und verletzt wurde, befindet sich weiter in einem ukrainischen Krankenhaus. Einen Transport nach Polen habe der Feuerwehrmann aus Borna bei Leipzig wegen seiner schweren Verletzungen abgelehnt, berichtet die „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ) unter Berufung auf die Ehefrau des 42-Jährigen sowie das Büro des sächsischen Bundestags­abgeordneten Frank Müller-Rosentritt.

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Steve Meiling hatte sich am vergangenen Mittwoch mit seinem Auto auf den Weg in die Ukraine gemacht, um dort seine Ehefrau (33) und deren Sohn abzuholen. Kurz vor dem Ziel der 1500 Kilometer langen Fahrt sei Meiling dann im Auto beschossen worden, dabei habe der 42-Jährige eine Kopfverletzung erlitten, berichtete die „LVZ“. Er sei ins Krankenhaus der Stadt Borodjanka gebracht worden.

„Ich werde nicht ohne meinen Mann gehen“

Dort wird Meiling vorerst noch bleiben: Michael Thiedemann, Büroleiter des FDP-Bundestags­abgeordneten Müller-Rosentritt, sagte der „LVZ“, es sei dem Auswärtigen Amt gelungen, Kontakt zu Steve Meiling zu bekommen. Allerdings lehne der einen Weitertransport wegen der Schwere seiner Verletzungen ab. Die Fahrt von Borodjanka zur Grenze zu Polen dauere derzeit etwa 60 Stunden.

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Unterdessen wartet Anna Meiling dem Bericht zufolge zusammen mit ihrem 13-jährigen Sohn sowie ihrer Schwester und deren Kind darauf, Richtung Deutschland reisen zu können. Der „LVZ“ teilte sie mit: „Ich werde nicht ohne meinen Mann gehen.“ Sie habe mit ihm gesprochen. Bisher gebe es keine Möglichkeit, die ukrainische Hauptstadt zu verlassen.

RND/seb

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