Was passiert am 19. September?

Staatsbegräbnis für die Queen: Was geplant ist und welche Gäste da sein werden

Der Leichenwagen mit dem Sarg von Königin Elizabeth II. ist am Dienstag in London angekommen – am 19. September wird die Queen neben ihrem Vater beigesetzt.

Der Leichenwagen mit dem Sarg von Königin Elizabeth II. ist am Dienstag in London angekommen – am 19. September wird die Queen neben ihrem Vater beigesetzt.

London. Die Tage nach dem Ableben von Queen Elizabeth II. bis zu ihrer Beisetzung sind schon seit Langem genau durchgeplant. Das Protokoll schreibt elf Tage nach dem Tod der Königin einen Staatsakt und ihre Beisetzung vor. Elizabeth II. starb am 8. September, das Staatsbegräbnis findet also am Montag, 19. September, statt.

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Beerdigung der Queen: Was ist am Montag geplant?

Der Staatsakt für Queen Elizabeth II. am 19. September dürfte das größte internationale Ereignis in der jüngeren britischen Geschichte werden. Das Staatsbegräbnis findet in der Westminster Abbey, in der traditionell die Monarchen des Landes gekrönt werden, statt. Der Sarg mit dem Leichnam der Queen wird von der Westminster Hall, wo er am Mittwoch ankam, bei einer Prozession in die nahe gelegene Westminster Abbey gebracht.

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Die Trauerfeier beginnt anschließend um 11 Uhr britischer Zeit (12 Uhr deutscher Zeit). Der Gottesdienst wird geleitet vom Dekan von Westminster, David Hoyle. Die Predigt hält der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby. Die Schriftlesungen machen Premierministerin Liz Truss und die Generalsekretärin des Commonwealths, Patricia Scotland. „Elemente des Gottesdiensts und der dazugehörigen zeremoniellen Gestaltung werden der außergewöhnlichen Regentschaft der Queen, ihrem bemerkenswerten Leben im Dienst als Oberhaupt des Staats, der Nation und des Commonwealth Rechnung tragen“, hieß es in einer Palast-Mitteilung.

Um 12.55 Uhr ertönt das Hornsignal „Last Post“. Dem folgt ein zweiminütiges Schweigen in der Kirche und dem ganzen Land. Um 13 Uhr wird die Nationalhymne angestimmt.

Der Sarg wird anschließend aus der Kirche getragen und per Prozession zum Wellington Arch gebracht. Der Weg führt vom Parlament über die Straße White Hall und den Exerzierplatz Horse Guards Parade auf die Prachtstraße The Mall und am Buckingham-Palast sowie dem Green Park vorbei. Ähnlich wie bei der Prozession am Mittwoch folgen einige Royals dem Sarg zu Fuß. Per Auto fahren Königsgemahlin Camilla, Kate, die nun den Titel Prinzessin von Wales trägt, Herzogin Meghan und Gräfin Sophie, die Frau Prinz Edwards. An der Prozession nehmen zudem Abordnungen der Streitkräfte Großbritanniens und anderer Commonwealth-Staaten teil. Während der gesamten Prozession schlägt Big Ben, im Hyde Park werden Salutschüsse abgefeuert.

Um 14 Uhr trifft der Sarg am Wellington Arch ein und wird dort in einen Leichenwagen umgebettet für den Transport nach Windsor. Die Soldaten verabschieden die Queen mit militärischem Gruß und der Nationalhymne. Anschließend macht sich auch die Royal Family auf den Weg nach Windsor.

Bei der Einfahrt nach Windsor verlangsamt der Leichenwagen seine Geschwindigkeit und reiht sich in eine weitere Prozession ein, die über den Long Walk, eine lange Allee, in Richtung von Schloss Windsor zieht. Im Innenhof des Schlosses schließen sich auch die Royals dem Trauerzug an, der dann in die St.-Georges-Kapelle führt.

Queen wird in der König-George-VI.-Seitenkapelle beigesetzt

Der Aussegnungs-Gottesdienst in der St.-Georges-Kapelle beginnt um 17 Uhr. Daran nehmen neben der Royal Family die Mitglieder des königlichen Haushalts sowie die Regierungschefs der Länder teil, deren Staatsoberhaupt Elizabeth II. war, sowie die Generalgouverneurinnen und Gouverneure, die sie dort vertraten. Geleitet wird der Gottesdienst vom Dekan von Windsor, David Conner. Vor dem letzten Lied werden Krone, Zepter und Reichsapfel vom Sarg entfernt und auf den Altar gelegt. Dann wird der Sarg in die königliche Gruft hinuntergelassen. Die Nationalhymne beendet den Gottesdienst.

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Ihre letzte Ruhestätte findet die Queen um 20.30 Uhr bei einer privaten Beisetzung in der König-George-VI.-Seitenkapelle, an der Seite ihres Mannes Prinz Philip, ihres Vaters George VI., ihrer „Queen Mum“ genannten Mutter und ihrer Schwester Prinzessin Margaret.

Der 19. September markiert das Ende der offiziellen zehntägigen Trauerzeit für die verstorbene Königin und ist ein Feiertag in ganz Großbritannien.

Wer kommt zum Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II.?

Aus den meisten Ländern ist das Staatsoberhaupt mit einer Begleitperson eingeladen. Insgesamt werden zur Trauerfeier am 19. September in der Westminster Abbey etwa 2000 Gäste erwartet, darunter etwa 500 Staats- und Regierungschefinnen und -chefs, Angehörige von Königshäusern und andere Würdenträger. Ein Regierungsbeamter sagte der BBC, der Aufwand sei vergleichbar mit 100 Staatsbesuchen innerhalb weniger Tage.

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Neben der Königsfamilie haben sich unter anderem angekündigt:

  • US-Präsident Joe Biden mit Ehefrau Jill
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Ehefrau Elke Büdenbender
  • EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und EU-Ratschef Charles Michel
  • die britische Premierministerin Liz Truss, einige ihrer Vorgänger und weitere hochrangige britische Politiker
  • Neuseelands Ministerpräsidentin Jacinda Ardern mit einer sechsköpfigen Delegation
  • der König der Maori Tuheitia Paki
  • Australiens Premierminister Anthony Albanese mit zehn „verdienten“ Bürgerinnen und Bürgern
  • Spitzenpolitiker aus Papua-Neuguinea, Tuvalu, den Salomonen und Samoa
  • Japans Kaiser Naruhito und seine Frau Kaiserin Masako
  • Spaniens König Felipe VI. mit seiner Frau Königin Letizia und Altkönig Juan Carlos und seine Frau Sofía
  • Frankreichs Präsident Emmanuel Macron
  • der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan
  • der kanadische Premierminister Justin Trudeau, vier seiner Amtsvorgänger und führende Vertreter indigener Völker
  • der brasilianische Staatschef Jair Bolsonaro
  • Valerie Markgräfin von Baden und das Erbprinzenpaar Bernhard Prinz von Baden und Stephanie Prinzessin von Baden
  • Fürst Philipp zu Hohenlohe Langenburg und seine Frau Fürstin Saskia
  • Heinrich Donatus Landgraf von Hessen

Die Teilnahme des japanischen Kaisers Naruhito und seiner Gemahlin Kaiserin Masako gilt als besondere Ehre. Japanische Monarchen nehmen traditionell eigentlich nicht an Bestattungen teil, weder im eigenen Land noch im Ausland. Es ist zudem seine erste Auslandsreise als Kaiser.

Der Queen die letzte Ehre erweisen werden auch Mitglieder anderer europäischer Königsfamilien aus Belgien, Schweden, Norwegen, Dänemark und den Niederlanden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird wegen des Krieges in seinem Land nicht teilnehmen. Papst Franziskus schickt Kurienerzbischof Paul Gallagher nach London. Statt des chinesischen Staatschefs Xi Jinping wird der chinesische Vizepräsident Wang Qishan anreisen.

Neben den Genannten wurden viele weitere Staats- und Regierungschefinnen und -chefs eingeladen. Nicht alle machten aber bislang ihre Zusage öffentlich bekannt. So wird in London damit gerechnet, dass der indische Premier Narendra Modi von Staatspräsidentin Draupadi Murmu vertreten wird.

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Staatsgäste sollen auf Privatjets verzichten

Die Staatsgäste sollen einem Bericht zufolge nicht mit dem Privatjet oder Helikopter zum Staatsbegräbnis der Queen anreisen. Die Repräsentanten aus aller Welt sollten – wenn möglich – mit Linienflügen anreisen, berichtete das Nachrichtenportal „Politico“ am Sonntag unter Berufung auf interne Dokumente des britischen Außenministeriums.

Der Londoner Flughafen Heathrow stehe nicht für Privatjets zur Verfügung. Gäste, die auf Privatflugzeugen beharrten, sollten auf andere Flughäfen rund um London ausweichen. Helikopterflüge zwischen Flughäfen und Veranstaltungsorten sollen mit Blick auf die hohe Zahl an Flügen den Dokumenten zufolge an dem Tag verboten werden.

Am Tag des Staatsbegräbnisses sollen die Gäste aus logistischen Gründen Medienberichten zufolge mit Bussen zum Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. in London anreisen. Es werde nur sehr wenige Ausnahmen geben, etwa für US-Präsident Joe Biden, berichtete die BBC. Los geht es von einem geheimen Treffpunkt im Westen der britischen Hauptstadt, wovon sie mit Luxusbussen zur Westminster Abbey gefahren werden.

Empfang am Vorabend

Der neue König Charles III. plant laut Medienberichten für den Vorabend einen Empfang im Buckingham-Palast für die Staatsgäste. Diese sollen die Möglichkeit bekommen, den aufgebahrten Sarg mit dem Leichnam der Queen zu besuchen, sich in ein Kondolenzbuch einzutragen und einen Tribut an die im Alter von 96 Jahren gestorbene Königin vorzutragen, das für die Medien aufgezeichnet werden soll.

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Wie steht es um die Sicherheit der internationalen Gäste?

Derzeit sei in London einem Bericht zufolge eine der größten Sicherheitsoperationen in der Geschichte der Stadt im Gange. Der Geheimdienst sei zusammen mit der Polizei und Spezialkräften für Terror-Bekämpfung im Einsatz, um die Sicherheit der Bevölkerung und der Spitzenpolitiker aus aller Welt zu gewährleisten, die in den nächsten Tagen in der britischen Hauptstadt erwartet werden, berichtete die BBC am Donnerstag.

Neben den Staatsgästen vor Ort, werde die Beerdigung von Hunderten Millionen Fernsehzuschauern auf der ganzen Welt verfolgt, „ein verlockendes Ziel für internationale Terroristen“, so die BBC. Zwar sei die Beerdigung am Montag mit der von Prinzessin Diana im Jahr 1997 vergleichbar - aber die enorme Zahl an Staatsoberhäuptern, die sich zur Trauerfeier angesagt haben, mache die Sicherheitsvorkehrungen extrem komplex.

Wer ist zur Queen-Beerdigung nicht willkommen?

Russland und Belarus, gegen die Großbritannien wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zahlreiche Sanktionen erlassen hat, sowie das südostasiatische Myanmar haben keine Einladung zu der Zeremonie erhalten, wie die Nachrichtenagentur PA am Dienstag unter Berufung auf Regierungskreise in London meldete.

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Russland kritisierte die fehlende Einladung zur Beisetzung von Königin Elizabeth II. als „zutiefst unsittlich“. Es handele sich um einen Versuch Großbritanniens, „die nationale Tragödie, die die Herzen von Millionen Menschen in der ganzen Welt berührt, für geopolitische Zwecke auszunutzen, um eine Rechnung mit unserem Land zu begleichen“, teilte das Außenministerium in Moskau am Donnerstag mit.

Auch Vertreter aus Syrien, Venezuela und Afghanistan sind nach Informationen der britischen Nachrichtenagentur PA nicht eingeladen worden. Mit Syrien und Venezuela unterhält das Vereinigte Königreich keine diplomatischen Beziehungen. Im Falle Afghanistans sei die politische Lage nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban der Grund, meldete PA am Mittwoch.

Nordkorea sowie Nicaragua sind wie auch Iran nur mit einem Botschafter vertreten.

Verkehr in London stark eingeschränkt

In der Stadt wird es am Montag zahlreiche Straßensperrungen geben. Um Überfüllung und Gedränge in der U-Bahn zu vermeiden, werden drei Stationen im Herzen von London rund um das Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. geschlossen. Passagiere könnten „den größten Teil“ des Montagvormittags an den Haltestellen Westminster, St James‘s Park und Hyde Park Corner weder ein- noch aussteigen, teilte die zuständige Behörde Transport for London (TfL) am Freitag mit. An der Station Green Park sei von 11 bis 21 Uhr (MESZ) nur der Ausstieg möglich.

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Auch mehrere Buslinien werden wegen der Straßensperrungen umgeleitet. Wie TfL mitteilte, werden Busse zu den nationalen Schweigeminuten am Sonntagabend und Montagmittag am Straßenrand halten, „wenn es sicher und möglich ist“.

Außerdem sind Schulen und viele Geschäfte geschlossen, auch Supermärkte werden stundenlang schließen. Der wichtigste Flughafen London-Heathrow streicht mehr als 100 Flüge und verschiebt weitere, damit kein Fluglärm die Feierlichkeiten stört. Nicht notwendige Operationen wurden ebenso abgesagt wie Gerichtsverfahren.

Wie lautet der Dresscode?

Gala-Uniform oder Cutaway für die Herren, schwarze Kleider für die Damen - das dürften die beherrschenden Kleidungsstücke sein. Spannender könnte die Frage nach Hüten, Schmuck und Orden werden. Die Royals nutzen solche Accessoires als besondere Zeichen der Verbundenheit. So trug Prinzessin Kate, Ehefrau von Queen-Enkel Prinz William, beim Gedenken am Mittwoch eine Perlenbrosche, die der Königin gehört hatte, und Ohrringe von Williams Mutter Diana.

Prinz William (l-r), Prinz von Wales, Kate, Prinzessin von Wales, Prinz Harry, Herzog von Sussex, und Meghan, Herzogin von Sussex, erweisen Königin Elizabeth II. die letzte Ehre, während der Sarg in der Westminster Hall für ihre Aufbahrung bereitsteht.

Prinz William (l-r), Prinz von Wales, Kate, Prinzessin von Wales, Prinz Harry, Herzog von Sussex, und Meghan, Herzogin von Sussex, erweisen Königin Elizabeth II. die letzte Ehre, während der Sarg in der Westminster Hall für ihre Aufbahrung bereitsteht.

Während die wichtigsten Royals wie König Charles III. und Thronfolger William voraussichtlich wieder Uniform anlegen, werden Charles‘ Bruder Prinz Andrew und Prinz Harry in zivil erwartet. Dabei waren beide im Militäreinsatz - Andrew im Falklandkrieg und Harry in Afghanistan. Allerdings sind sie keine aktiven Mitglieder der Royal Family mehr: Andrew wegen seiner Verwicklung in den Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein, und Harry hatte seine royalen Pflichten freiwillig aufgegeben.

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Wo wird das Staatsbegräbnis der Queen live im TV übertragen?

Das ZDF plant eine Berichterstattung in einem „ZDF spezial“ ab etwa 9 Uhr live aus London. „Direkt im Anschluss an das ‚ZDF-Morgenmagazin‘ sendet das ZDF live von den Trauerfeierlichkeiten und dem Staatsbegräbnis in London“, teilte der Mainzer Sender mit. ZDF-Chefredakteur Peter Frey moderiert das „ZDF spezial“ live von der Beerdigung aus London. Als Experten stehen ihm die ZDF-Royal-Expertin Julia Melchior, ZDF-Korrespondentin Diana Zimmermann sowie die Historikerin Karina Urbach zur Seite. Die ARD überträgt das Staatsbegräbnis ebenfalls live. Von 9 Uhr bis 17 Uhr wird aus London gesendet.

RTL begleitet die Beerdigung und die Trauerfeier der Queen am Montag in einem mehr als achtstündigen Spezial live im Free-TV und online auf RTL+. Um 9 Uhr beginnt ein „Punkt 12 Spezial – Letzte Ehre für die Queen – Die Welt verabschiedet sich von Elizabeth II.“, um 15 Uhr folgt „Exclusiv Spezial“. Das Ende der Berichterstattung ist für 18.45 Uhr geplant. Kommentiert wird die Trauerfeier und Beerdigung von Eduard Prinz von Anhalt, einem Cousin von König Charles III.

Auch Sat.1 wird die Trauerfeierlichkeiten den ganzen Tag lang begleiten. Um 5.30 Uhr geht es mit dem Frühstücksfernsehen mit Liveschaltung nach London los. Um 9.55 Uhr wird die Doku „Elizabeth II. - die ewige Königin“ gezeigt. Um 11.50 Uhr bis 18 Uhr wird die Beerdigung und die Trauerfeier gezeigt. Im Anschluss daran zeigt Sat.1 den Film „The Queen“. Das Sat.1-Programm ist online über Joyn abrufbar.

In Großbritannien gibt es am 19. September nur ein Thema. So werden neben den britischen Sendern BBC und ITV viele weitere, auch internationale TV-Sender wie CNN aus London senden.

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Britische Kinos zeigen Staatsakt

Mehrere britische Kinoketten haben zudem angekündigt, das Staatsbegräbnis der Queen in ihren Sälen kostenlos zu übertragen. Beim Betreiber Vue Cinemas erhalten Zuschauer eine Flasche Wasser, müssen aber auf Popcorn, Snacks und andere Getränke verzichten, wie der Sender Sky News am Mittwoch berichtete. Alle anderen Übertragungen fallen aus Respekt vor der Königin aus. Auch die Kinoketten Curzon und Arc wollen die Beisetzung zeigen. Andere Unternehmen wie Cineworld, Odeon und Showcase schließen ihre Säle während des Staatsbegräbnisses.

Wie geht es für die Royal Family weiter?

Auch nach turbulenten Tagen werden vor allem König Charles und Thronfolger William kaum zur Ruhe finden. Schließlich geht es darum, dass sie sich in ihre neuen Rollen einarbeiten. Anders als der Rest des Landes, wo am Dienstag der Alltag wieder losgeht, ist die königliche Familie noch immer in Trauer: Charles hatte die traditionelle „mourning period“ bis sieben Tage nach dem Staatsbegräbnis festgelegt. Sie endet also am 26. September. Dann dürften auch die Daten für die nächsten wichtigen Termine ins Auge gefasst werden: Die Investitur von William als Prinz von Wales - und der Tag der offiziellen Krönung von Charles III.

RND/nis mit dpa und AP

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