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Witz eines Wissenschaftlers auf Twitter

Bild eines Sterns entpuppt sich als Wurstscheibe

Dieses von der NASA zur Verfügung gestellte Foto zeigt eine große, rosa-blau gesprenkelte Galaxie, die einem Rad mit einem kleinen, inneren Oval ähnelt. Links daneben sind zwei kleinere Spiralgalaxien zu sehen vor einem schwarzen Hintergrund, aufgenommen vom James-Webb-Weltraumteleskop.

Der französische Physiker Etienne Klein hat ein spektakuläres Foto auf Twitter online gestellt, das angeblich den Stern Proxima Centauri zeigen sollte und vom James Webb Space Telescope (JWST) aufgenommen wurde. Auf dem Foto ist ein roter Feuerball mit leuchtenden Flecken vor einem schwarzen Hintergrund zu sehen. Dazu schrieb Klein „Foto von Proxima Centauri, dem sonnennächsten Stern, der 4,2 Lichtjahre von uns entfernt ist. Es wurde vom JWST aufgenommen. Diese Detailgenauigkeit … Eine neue Welt wird Tag für Tag enthüllt.“

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Während einige Twitter-Nutzer noch die Detailgenauigkeit der Aufnahme kommentierten, gab die „Huffington Post“ zur Überraschung aller bekannt: Bei dem Bild handelte es sich um eine Scheibe der spanischen Chorizo-Wurst.

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Auf Twitter erklärte der Wissenschaftler Klein, dass er sich nur einen Scherz erlaubt habe. Eigentlich wollte er mit seinem Posting nur zur Vorsicht vor Bildern anregen, die „allein genommen aussagekräftig erscheinen“. Auf Twitter entschuldigte er sich schließlich bei allen, die er in die Irre geführt hatte, für den „wenig originellen“ Scherz eines Wissenschaftlers.

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Am Mittwoch postete der 64‑jährige Forschungsdirektor des Energieforschungsinstituts CEA und Produzent einer französischen Wissenschaftssendung nochmals eine Aufnahme des Weltraumteleskops. Das Bild von der Wagenrad-Galaxie sei diesmal echt, versicherte er.

Über das „James Webb Space Telescope“ (JWST)

Das „James Webb Space Telescope“ (JWST) wurde rund 30 Jahre lang entwickelt und kostete schlussendlich etwa 10 Milliarden Dollar (rund 8,8 Milliarden Euro). Es folgt auf das Teleskop „Hubble“, das seit mehr als 30 Jahren im Einsatz ist. Während „Hubble“ im optischen und ultravioletten Bereich arbeitet, untersucht „James Webb“ im infrarotnahen Bereich. „James Webb“ soll rund 1,5 Millionen Kilometer weit ins All fliegen und unter anderem mit Hilfe eines 25 Quadratmeter großen Spiegels neue Bilder aus dem frühen Universums liefern. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhoffen sich von den Aufnahmen des Teleskops unter anderem Erkenntnisse über die Zeit nach dem Urknall vor rund 13,8 Milliarden Jahren. Sie hoffen auf Bilder von Sternen, die älter sind als unser Sonnensystem und vielleicht nicht mehr existieren - und möglicherweise sogar auf Hinweise auf eine zweite Erde. Die Lebensdauer von „James Webb“ ist dabei erstmal auf zehn Jahre angelegt.

RND/vkoe/mit Material von dpa

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