Nach missglückten Versuchen

Kuppel von schiefem Moleturm in Bremerhaven erfolgreich geborgen

Am Freitag konnte die Kuppel des schiefen Moleturms in Bremerhaven erfolgreich geborgen werden. Zuvor waren mehrere Bergungsversuche missglückt.

Am Freitag konnte die Kuppel des schiefen Moleturms in Bremerhaven erfolgreich geborgen werden. Zuvor waren mehrere Bergungsversuche missglückt.

Bremen. Ein Kran hat die Kuppel des in Schieflage geratenen Moleturms in Bremerhaven am Freitagnachmittag erfolgreich heruntergehoben. „Mit der Bergung hat alles wunderbar geklappt“, sagte ein Bremenports-Sprecher. „Die Kuppel ist komplett sanierungsbedürftig, aber dazu haben wir jetzt die Möglichkeit.“

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Ursprünglich sollte die denkmalgeschützte Kuppel bereits am Mittwochabend vom Backsteinkörper des Turms abgehoben werden. Auch am Donnerstag schlugen mehrere Versuche fehl - nichts bewegte sich. Grund dafür waren 24 zusätzliche Stahlstreben zwischen Kuppel und Turm, die nach Angaben des Sprechers nicht in den Bauplänen verzeichnet waren.

Schaulustige beobachten den abgesackten Moleturm in Bremerhaven.

Schaulustige beobachten den abgesackten Moleturm in Bremerhaven.

Am Donnerstagabend habe sich dann ein ehemaliger Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes mit einem Hinweis auf die Verankerungen gemeldet. Der Mann sei vor 50 Jahren an Sanierungsarbeiten am Turm beteiligt gewesen. Mit einer Säge konnten die Streben dann am Freitag durchtrennt werden. Der nächste Schritt sei nun der Rückbau des Backsteingebäudes.

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In den kommenden Jahren soll die Nordmole in veränderter Lage neu errichtet werden. „Ich bin sehr froh, dass wichtige Voraussetzungen für den originalgetreuen Wiederaufbau des Molenturms geschaffen worden sind“, teilte Hafen-Senatorin Claudia Schilling mit. „Mit dem Neubau der Mole bekommt Bremerhaven den Turm mit seiner überregionalen Strahlkraft zurück.“

Die Nordmole an der Weser, an deren Spitze der historische Turm steht, ist eines der Wahrzeichen von Bremerhaven. In der Nacht zum 18. August war die Mole an der Geestemündung abgesackt. Seitdem befindet sich das Leuchtfeuer in bedrohlicher Schieflage.

RND/dpa

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