Acht Menschen wurden verletzt

Drei Brände in Neukölln – LKA ermittelt wegen Verdachts auf Brandstiftung

Symbol und Aufschrift der Feuerwehr und Rettungsdienst auf einem Feuerwehrfahrzeug (Symbolbild).

Symbol und Aufschrift der Feuerwehr und Rettungsdienst auf einem Feuerwehrfahrzeug (Symbolbild).

Berlin. Gleich drei Mal hat es am Freitagabend auf der Karl-Marx-Straße in Berlin-Neukölln gebrannt. Bei einem der Feuer wurden acht Menschen verletzt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Das Landeskriminalamt hat in allen drei Fällen die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung aufgenommen. Das erste Feuer hatten Einsatzkräfte noch schnell unter Kontrolle: Eine Mülltonne stand in einem Hinterhof in Flammen. Verletzt wurde niemand. Eine knappe Stunde später brach dann ein Feuer im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses aus, danach brannte es in einem anderen Haus.

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In dem Treppenhaus war nach Feuerwehrangaben ein elektrischer Rollstuhl im Erdgeschoss in Brand geraten. Ein Mensch soll aus dem ersten oder zweiten Stock gesprungen sein und sich dabei lebensgefährlich verletzt haben. Der Polizei lagen Samstagnachmittag dazu zunächst keine Informationen vor. Einem Sprecher zufolge haben bei dem Feuer acht Menschen Rauchgasvergiftungen erlitten. Vier von ihnen seien im Krankenhaus behandelt worden.

Der Polizei zufolge bemerkte ein 38 Jahre alter Mann das Feuer beim Vorbeifahren mit seinem Lieferwagen und stellte das Auto so vor das Gebäude, dass Menschen aus dem ersten Stock über das Dach in Sicherheit klettern konnten. Einsatzkräfte hätten zudem Wohnungen aufbrechen müssen, um Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Haus zu holen, hieß es.

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Noch während des Einsatzes sei ein weiteres Feuer in einem Hausflur eines nahegelegenen Mehrfamilienhauses gemeldet worden, teilte die Polizei weiter mit. Anwohner sollen dort noch vor Eintreffen der Feuerwehr brennende Kinderwagen gelöscht haben. Verletzt wurde auch hier niemand.

RND/dpa

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