Ein Achtjähriger aus Niedersachsen ist bereits Gymnasiast

Friedrich Wendt kann herausragend rechnen: Der Achtjährige aus Ehra kommt nach den Sommerferien in Mathematik schon in die zehnte Klasse.

Friedrich Wendt kann herausragend rechnen: Der Achtjährige aus Ehra kommt nach den Sommerferien in Mathematik schon in die zehnte Klasse.

Ehra. „Ich brauche mehr Aufgaben.“ Es ist ein Satz, den man von Friedrich Wendt häufig hört. Friedrich ist acht Jahre alt – und hochbegabt. Geboren 2013 im niedersächsischen Gifhorn, besucht er mittlerweile ein Internat bei Münster. Dort hat er einen Lehrer nur für sich. „Der ihn dann fordert“, sagte Vater Wilfried Wendt der „Aller-Zeitung“. Dennoch bleibt der Junge mit einem IQ von 180 dort unter anderen Kindern und Jugendlichen.

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„Bemerkenswert, was er leisten kann“

Friedrich begann mit eineinhalb Jahren mit Lesen und Schreiben, schon mit drei konnte er problemlos eine analoge Uhr ablesen. Die Vorschule habe ihn ausführlich getestet. „Das Ergebnis war umwerfend“, so Wilfried Wendt. Ebenfalls im Alter von drei Jahren bescheinigte man ihm, sprachlich und in Mathe bereits auf dem Niveau der dritten Klasse zu sein. Mit vier erklärte er auf dem Spielplatz des Kindergartens anderen Kindern das Planetensystem. Das sei nicht anerzogen oder antrainiert. Der IQ-Test habe hohe Werte bei Logik- und Merkfähigkeit ergeben, Friedrich habe ein fotografisches Gedächtnis. Warum ihm Mathe so viel Spaß macht, kann Friedrich nicht sagen. Er wisse es nicht.

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Mit seinen Fähigkeiten ist der Achtjährige in Mathematik ab August praktisch im zehnten Schuljahr. In den anderen Fächern kommt er in die fünfte Klasse. „Es ist schon bemerkenswert zu sehen, was er leisten kann“, sagt Wilfried Wendt. Was die Zukunft bringe und wie sich Friedrich weiter entwickelt, werde man sehen.

Der Achtjährige hat für sich schon einen Plan. Er will in die Forschung und an etwas arbeiten, das das Leben der Menschen verlängert. Mit dem Jungen aus dem Landkreis Gifhorn wird die Welt wohl rechnen müssen.

RND/max

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