Hintergründe weiter unklar

Angler fischt Tüte mit Leichenteilen aus Kanal in Hamburg - Polizei sucht Zeugen

Der grausige Fund von Leichenteilen in einem Hamburger Kanal gibt weiter Rätsel auf. Ein Angler hatte am Sonntag eine Tüte mit menschlichen Überresten aus dem Ernst-August-Kanal in der Hansestadt gefischt. Taucher suchten bis zum Sonntagabend noch nach weiteren Teilen im Wasser.

Der grausige Fund von Leichenteilen in einem Hamburger Kanal gibt weiter Rätsel auf. Ein Angler hatte am Sonntag eine Tüte mit menschlichen Überresten aus dem Ernst-August-Kanal in der Hansestadt gefischt. Taucher suchten bis zum Sonntagabend noch nach weiteren Teilen im Wasser.

Hamburg. Grausiger Fund beim Angeln: Ein Mann hat am Sonntag eine Tüte mit Leichenteilen aus dem Ernst-August-Kanal in Hamburg gefischt. Es handele sich eindeutig um menschliche Überreste, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. Der Angler hatte die Polizei den Angaben nach gegen 11 Uhr über den Fund informiert. Sofort seien Taucher und die Mordkommission angerückt, um den Kanal nach weiteren Leichenteilen abzusuchen. Der Einsatz wurde am Sonntagabend gegen 19 Uhr beendet. Die Polizei bittet nun Zeugen, sich zu melden.

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Über der Fundstelle verlaufen drei Brücken. Die nächsten Häuser seien mehr als 100 Meter entfernt und nicht in Sichtweite, berichtete ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt sei es eine ruhige Stelle, die nicht zum Spazierengehen einlade.

Leichenteile eines oder mehrerer Menschen?

Über die Identität der Leiche konnte die Polizei am Montag keine Angaben machen. „Wir gehen jedoch davon aus, dass die Überreste dort schon länger gelegen haben könnten“, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft dauerten an. Weitere Erkenntnisse sollen nun die rechtsmedizinischen Untersuchungen ergeben.

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Der Fall erinnert an eine Prostituierte, die unter dem Namen Rosa in Hamburg-St. Georg gearbeitet hatte. Sie war im Sommer 2017 getötet und ihr Körper zerstückelt worden. In den folgenden Wochen waren immer wieder Leichenteile verstreut in der Elbe und im Goldbekkanal entdeckt worden. Der Fall ist bis heute ungeklärt. Einen erkennbaren Zusammenhang mit dem Fund der Leichenteile in Wilhelmsburg gibt es nach Angaben der Polizei bislang jedoch nicht.

RND/dpa

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