Neue Routen

Wie Kreuzfahrer dem Hurrikan Ian in der Karibik ausweichen

Vor Hurrikan Ian wichen die Kreuzfahrtschiffe "MSC Divina" und "MSC Seashore" nach Puerto Plata in die Dominikanische Republik aus.

Vor Hurrikan Ian wichen die Kreuzfahrtschiffe "MSC Divina" und "MSC Seashore" nach Puerto Plata in die Dominikanische Republik aus.

Miami. Der Hurrikan Ian beschäftigt die Schifffahrt seit einer Woche. Als der Tropensturm noch Nummer 98 trug, begannen bereits die Vorbereitungen. Viele Häfen in Florida wurden ab Mittwoch geschlossen, Inseln auf den Bahamas evakuiert.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Aus diesem Grund muss ein Teil der Schiffe auf See bleiben. Betroffen sind Containerschiffe, Tanker und auch etliche Kreuzfahrtschiffe. Viele Schiffe kreuzen in der Florida-Straße zwischen den Bahamas und Florida.

Auch ein Postsschiff betroffen

Über ein Dutzend Kreuzfahrtschiffe haben wegen Hurrikan Ian bereits direkt die Kurse und Häfen getauscht. Einige Hafenbesuche fielen ganz weg. Ein Großteil der Schiffe wechselte von der Zugbahn des Hurrikans in ruhigere Bereiche der Karibik.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Betroffen ist auch das Kreuzfahrtschiff „Fram“ der norwegischen Hurtigruten, das auf dem Weg von Kanada zum Panama-Kanal einen großen Bogen durch die östliche Karibik fahren muss. Die Ankunft des Kreuzfahrers am Panama-Kanal verschiebt sich um mindestens zwei Tage.

Am Wochenende sollen Häfen wieder öffnen

Die Schweizer Reederei MSC musste gleich zwei Schiffe mit Tausenden Urlaubern umleiten. Am Mittwoch trafen die „MSC Divina“ und „MSC Seashore“ deshalb in Puerto Plata in der Dominikanischen Republik ein und warteten dort das Unwetter über Florida ab.

Die „MSC Seashore“ sollte eigentlich in Jamaika sein. Die „MSC Divina“ hatte die Bahamas zum Ziel. Beide Ziele lagen direkt auf der Route von Ian. Mit 20 Knoten Reisegeschwindigkeit gingen beide Schiffe am Dienstag nach dem Besuch in Nassau auf den Bahamas ostwärts.

Zehntausende Urlauber aus aller Welt betroffen

Insgesamt sind nach Berichten der US-Medien zehntausende Urlauber aus aller Welt an Bord. Bei deutschen Urlaubern ist Miami als Start- und Zielhafen besonders beliebt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der Neubau „MSC Seashore“ der Reederei MSC Cruises schlug bereits in der vergangenen Woche eine andere Route ein. Statt der im Programm geplanten Besuche auf Jamaika, den Cayman Islands und Mexiko wurden Häfen auf den Bahamas und in der Dominikanischen Republik angelaufen. An Bord der beiden Schiffe sind auch sehr viele deutsche Urlauber.

Lesen Sie auch

Insgesamt sind 16 Kreuzfahrtschiffe seit Montag wegen des Hurrikans umgeroutet worden. Darunter Schiffe der Reedereien Carnival, Royal Caribbean, Norwegian Cruise Line und Disney Cruise Line. Vom Marktführer Carnival sind allein fünf Schiffe durch Ian betroffen.

Die „Carnival Sunrise“ fährt zwischen den Inseln der Bahamas im Kreis und wartet auf die Öffnung des Hafens von Miami. Schiffe, die am Donnerstag oder Freitag in Port Canaveral oder Tampa ihre Reisen beenden sollten, bleiben jetzt erst einmal länger auf See. Die übrigen Schiffe warten auf die Öffnung der Häfen am Wochenende.

Mehr aus Panorama

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken