Angst vor russischem Angriff

Waisenhaus in Odessa evakuiert: 120 Kinder auf der Flucht nach Berlin

Ein Flüchtlingskind aus der Ukraine schaut aus dem Fenster eines Busses nach draußen.

Ein Flüchtlingskind aus der Ukraine schaut aus dem Fenster eines Busses nach draußen.

Chisinau/Odessa. Nach der Evakuierung eines Waisenhauses im südukrainischen Odessa sind rund 120 Kinder – darunter ein sechs Tage altes Baby – auf der Flucht nach Berlin. Die Waisen hätten sich zusammen mit einem Dutzend Betreuern in fünf Bussen auf den Weg gemacht, sagte der Chefrabbiner von Odessa und der Südukraine, Abraham Wolff, am Mittwochabend der Deutschen Presse-Agentur. Das Waisenhaus gehört der jüdischen Gemeinde Mishpacha Chabad. In Odessa wird ein Angriff der russischen Armee befürchtet.

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Die Busse mit den Kindern seien am Mittwoch in Chisinau, der Hauptstadt der Republik Moldau angekommen. Die Reise solle ohne größere Pausen zügig durch Rumänien Richtung Westen fortgesetzt werden, sagte der mitreisende Rabbinersohn Mendi Wolff der dpa. Spätestens Freitagmittag wolle man in Berlin ankommen, wo die Geflüchteten Unterstützung von der jüdischen Gemeinde hätten.

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„Vor 70 Jahren ist mein Großvater vor den Nazis aus Deutschland geflohen – jetzt tritt mein Sohn die Reise in umgekehrter Richtung an“, sagte Abraham Wolff.

RND/dpa

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