Investitionen für die Infrastruktur

3,7 Milliarden Dollar: Öffentlicher Nahverkehr in den USA erhält Finanzspritze

US-Verkehrsminister Pete Buttigieg will mit dem Geld für saubere Luft sorgen.

US-Verkehrsminister Pete Buttigieg will mit dem Geld für saubere Luft sorgen.

Washington. Der im Zuge der Corona-Pandemie unter Umsatzeinbußen leidende öffentliche Nahverkehr in den USA erhält eine umfassende Finanzspritze. Insgesamt 3,7 Milliarden Dollar sind in diesem Jahr vorgesehen, um Anbieter über Wasser zu halten und Investitionen in neue Flotten elektrischer Busse zu fördern.

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Die Regierung von US-Präsident Joe Biden erklärte am Montag, sie stelle 35 finanziell angeschlagenen Nahverkehrsanbietern in 18 US-Staaten 2,2 Milliarden Dollar aus Corona-Hilfsfonds zur Verfügung, um den täglichen Betrieb zu unterstützen – vom Personal über Gehaltszahlungen bis hin zu Reinigung und Desinfizierung, um die Krankheitsausbreitung im Nahverkehr zu hemmen. Noch mindestens bis zum 18. März müssen im Nahverkehr landesweit Masken getragen werden.

Weitere 1,5 Milliarden Dollar an Hilfsgeldern waren im Rahmen des neuen Infrastrukturgesetzes der Regierung vorgesehen – insgesamt 7,5 Milliarden Dollar über fünf Jahre verteilt. Mit ihnen sollen Nahverkehrsanbieter emissionsarme oder emissionsfreie Busse kaufen und Busanlagen bauen.

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Um die Infrastruktur-Hilsgelder des Verkehrsministeriums können sich Anbieter bis Mai bewerben, sie sollen bis zum Herbst vergeben werden. Etwa 5 Prozent des Geldes muss zur Fortbildung des Personals verwendet werden, um dieses auf den technologischen Wandel vorzubereiten.

US-Verkehrsminister Pete Buttigieg erklärte: „Wir tätigen die bislang größte Investition in diesem Programm für Busse und Busanlagen und tragen dazu bei, amerikanischen Gemeinden bessere Pendelwege und sauberere Luft zu bieten.“

RND/AP

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