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Afghanen fordern Twitter-Sperre für Taliban – die beschweren sich über „Verletzung der freien Rede“

Ein Mitglied der Taliban steht nach dem Abzug der US-Truppen auf dem Flughafen Kabul und telefoniert mit einem Handy (Archivbild).

Kabul. Keine sozialen Medien für Taliban – das fordern derzeit viele Afghanen und Afghaninnen in- und außerhalb ihres Landes. Mit dem Hashtag „bantaliban“ rufen sie dazu auf, Twitter für die militanten Islamisten zu sperren. Seit ihrer Machtübernahme im August 2021 nutzen die Taliban auch soziale Medien zur Kommunikation. Der Vorwurf vieler Afghanen: Die neuen Machthaber würden Menschenrechte nicht achten und keine freie Meinungsäußerung zulassen.

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„Verbannt die Taliban von Twitter, da sie Mädchen aus der Bildung verbannen“, fordert etwa ein Nutzer. Entgegen ihrer Versprechen haben die Taliban höhere Schulen für Mädchen geschlossen. Ein am Mittwoch erschienener UN-Report berichtet außerdem von Verfolgung, Folter und Tötungen durch Taliban, etwa von Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und mutmaßlichen Widerstandskämpfern.

Am Mittwoch haben die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram ihre Seiten für Nachrichtenkanäle der Taliban gesperrt. Die Taliban kritisierten den Schritt als „Verletzung der freien Rede“ und forderten eine Aufhebung der Sperre.

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RND/dpa

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