Nach Rocker-Affäre

Bauchrowitz soll neuer LKA-Chef werden

Foto: Thomas Bauchrowitz (re.) soll neuer Chef des Landeskriminalamts werden - links im Bild der abgelöste Landespolizeidirektor Ralf Höhs.

Thomas Bauchrowitz (re.) soll neuer Chef des Landeskriminalamts werden - links im Bild der abgelöste Landespolizeidirektor Ralf Höhs.

Kiel. Im November 2017 hatte Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) angekündigt, Ralf Höhs als Landespolizeidirektor abzulösen, auch Jörg Muhlack musste als Leiter der Polizeiabteilung im Ministerium gehen. Beiden werden im Zuge der Rocker-Affäre schwere Vorwürfe gemacht, unter anderem geht es um Mobbing und Führungsversagen. Muhlacks Posten übernahm bereits der Kieler Staatsanwalt Torsten Holleck.

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Nachfolger kommt aus den eigenen Reihen

Den Höhs-Nachfolger suchte Minister Grote in den Reihen der Landespolizei. Jürgen Funk, der 2016 geschasste Leiter der Polizeischule Eutin, und der Lübecker Behördenleiter Norbert Trabs wurden als Kandidaten gehandelt. Nach Informationen von KN-Online aus Polizeikreisen wird nun aber Wilksen das Rennen machen.

Ministerium lehnt Stellungnahme ab

Nach dem unfreiwilligen Abgang von Höhs und Muhlack hatte es geheißen, dass auch Thorsten Kramer, Chef des Landeskriminalamts, seinen Rückzug angeboten habe. Tatsächlich befinde sich der 59-Jährige seit Monaten nicht mehr im Dienst und werde bis zur Pensionierung auch nicht wieder zurückkehren, heißt es im Kieler LKA. Dort soll Thomas Bauchrowitz nun im Sommer die Amtsgeschäfte übernehmen. Der 51-Jährige ist seit 2011 Leiter der Kieler Polizeidirektion. Das Innenministerium will sich unter Hinweis auf das "laufende Bewerbungsverfahren" nicht zu den Personalien nicht äußern.

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