Krieg im Osten Europas

Berlin: Auch am Montag 10.000 ukrainische Flüchtlinge erwartet

Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD, Mitte) im Gespräch mit Helfern vor dem Flüchtlingshotel in Berlin (Archivbild).

Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD, Mitte) im Gespräch mit Helfern vor dem Flüchtlingshotel in Berlin (Archivbild).

Berlin. Auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine werden nach Erwartung des Berliner Senats auch in der neuen Woche Tausende Menschen in die Hauptstadt kommen. „Wir rechnen heute wieder - wie schon in den letzten Tagen - mit schätzungsweise 10.000 Menschen.“

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Das sagte die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) dem „Tagesspiegel“ (Montag). Berlin könne das nicht alles abfangen, die Hilfe der Bundesregierung sei notwendig. „Es geht jetzt um Stunden - damit wir den Menschen weiter vernünftig helfen können.“

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Nicht genug Busse und Busfahrer

Berlin hatte schon in den vergangenen Tagen Zehntausende Flüchtlinge empfangen. Allein am Samstag waren es mehr als 11.000. „Es kommen zurzeit so viele Menschen hier an, dass es nicht einmal genügend Busse und Busfahrer gibt, um sie in andere Bundesländer zu verteilen“, sagte Giffey. Nach ihren Angaben sollen Ukraine-Flüchtlinge auch in Hotels unterkommen. Viele Hoteliers böten ihre Betten freiwillig an. „Das wollen wir nutzen.“

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wollte laut Giffey am Montag damit beginnen, Menschen mit Bussen in andere Bundesländer zu verteilen. Zudem sollten Mitarbeiter des Amts eintreffen, die helfen, Ukrainerinnen und Ukrainer zu registrieren.

RND/dpa

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