Wegen Putins Krieg gegen die Ukraine

Bundeswehr stationiert „Patriot“-Flugabwehrraketen in der Slowakei

Bundeswehr-Soldaten der Flugabwehrraketengruppe 21 der Luftwaffe der Bundeswehr üben den Aufbau einer Luftverteidigungsstellung. Dazu werden mehrere mobile Startgeräte (Launching Station) aufgestellt, die bis zu vier Patriot-Raketen tragen können. (Archivbild)

Bundeswehr-Soldaten der Flugabwehrraketengruppe 21 der Luftwaffe der Bundeswehr üben den Aufbau einer Luftverteidigungsstellung. Dazu werden mehrere mobile Startgeräte (Launching Station) aufgestellt, die bis zu vier Patriot-Raketen tragen können. (Archivbild)

Husum. Die Bundeswehr hat mit einer Verlegung des Flugabwehrraketensystems Patriot in die Slowakei begonnen. Fahrzeuge mit Ausrüstung und Waffensystemen setzten sich am Mittwoch nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Husum (Schleswig-Holstein) in Bewegung.

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Nach dem Willen der Bundesregierung sollen die Soldaten mit ihrer Stationierung einen Beitrag zum Schutz des an die Ukraine grenzenden Nato-Partners leisten. Das Patriot-System („Phased Array Tracking Radar to Intercept on Target“) dient zur Bekämpfung von Flugzeugen, taktischen ballistischen Raketen und Marschflugkörpern.

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Das slowakische Parlament hatte am Vorabend mit deutlicher Mehrheit für die Stationierung deutscher und anderer Nato-Truppen gestimmt. Wie das Verteidigungsministerium in Bratislava schon zuvor mitgeteilt hatte, sieht der mit den Bündnispartnern abgesprochene Regierungsplan die Stationierung von 2100 Soldaten vor.

Davon soll der mit 700 größte Teil aus Deutschland kommen, weitere 600 werden aus Tschechien, 400 aus den USA, 200 aus den Niederlanden und je 100 aus Polen und Slowenien erwartet. Die Stationierung ist Reaktion der Nato auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine.

RND/dpa

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