Will der US-Präsident Steuern sparen?

Nach Golfplatzbestattung von Ex-Frau Ivana: schwere Vorwürfe gegen Donald Trump

US-Ex-Präsident Donald Trump lächelt nach dem Bedminster Invitational LIV Golf Turnier.

US-Ex-Präsident Donald Trump lächelt nach dem Bedminster Invitational LIV Golf Turnier.

Warum hat der ehemalige US-Präsident Donald Trump seine verstorbene Ex-Frau Ivana Trump auf einem Golfplatz begraben? Diese Frage stellen sich aktuell Medien und Internetnutzer weltweit. Das ungewöhnliche Grab soll sich am ersten Loch von Trumps Golfplatz in Bedminster (New Jersey) befinden. Steuerexperten vermuten, dass es sich bei Ivanas Grabstelle nicht um einen Zufall handelt.

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Verschiedene Medien berichten, Trump könnte sich von der bizarren Grabstelle zahlreiche Steuervorteile erhoffen. So sind Friedhöfe im US-Bundesstaat New Jersey nicht nur von Grundsteuern, Gebühren und Veranlagungen oder Vermögenssteuern befreit, sondern auch von Gewerbesteuern, Umsatzsteuern, Einkommensteuern und Erbschaftssteuern. Das berichtet etwa der „Insider“.

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Die Soziologieprofessorin Brooke Harrington vom Dartmouth College vermutet hinter Trumps Begräbnis Kalkül: Ivanas Grab ermögliche es dem ehemaligen US-Präsidenten, seinen Golfplatz nun als Friedhof durchgehen zu lassen. Trumps millionenschwerer Golfklub in New Jersey wäre damit steuerbefreit. Denn Friedhofsbetreiber sind laut Gesetzestext alle Personen, Firmen oder Organisationen, „die einen Grund verwalten, der für die Beisetzungen von menschlichen oder kremierten Überresten gewidmet ist“.

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Laut der britischen Tageszeitung „The Guardian“ ist es jedoch unwahrscheinlich, dass der gesamte Golfplatz von Steuererleichterungen profitieren könnte. Er sei schlichtweg zu groß. Trump scheine jede noch so absurde Möglichkeit, Steuern zu umgehen, allerdings recht zu sein. Der Ex-Präsident hat bereits 2017 Teile des Golfplatzes zum Bauernhof erklären lassen. Einige Bäume auf dem Gelände würden demnach zu Mulch verarbeitet, was steuerfreundliche Erleichterungen rechtfertige.

Elitefriedhof und grandioses Mausoleum geplant

Ivana Trump war am 14. Juli im Alter von 73 Jahren in ihrem Zuhause gestorben. Laut US-Behörden soll Trump infolge eines Unfalls ums Leben gekommen sein. Sie habe bei einem Sturz Verletzungen am Oberkörper erlitten. Die Trauerfeier der Unternehmerin fand am 20. Juli in Manhattan statt. Ivana war von 1977 bis 1992 mit Donald Trump verheiratet und war die Mutter von Trumps Kindern, Ivanka, Eric und Donald Trump Jr.

29.07.2022, USA, Bedminster: Donald Trump (l), ehemaliger US-Präsident, unterhält sich mit Yasir Al Rumayyan (M), Gouverneur des Saudi-Arabischen Public Investment Fund, und Majed Al Sorour, CEO von Golf Saudi, am 16. Loch während der ersten Runde des Bedminster Invitational LIV Golfturniers.

29.07.2022, USA, Bedminster: Donald Trump (l), ehemaliger US-Präsident, unterhält sich mit Yasir Al Rumayyan (M), Gouverneur des Saudi-Arabischen Public Investment Fund, und Majed Al Sorour, CEO von Golf Saudi, am 16. Loch während der ersten Runde des Bedminster Invitational LIV Golfturniers.

Trump hatte zuerst im Jahr 2014 über einen Friedhof auf dem privaten Golfplatz nachgedacht. Pläne, die damals bei lokalen und staatlichen Behörden eingereicht wurden, umfassten sogar zwei Friedhöfe: Einen für die Familie und einen anderen mit Hunderten Grundstücken zum Verkauf – voraussichtlich für Stammmitglieder in Trumps elitärem Golfklub, die für eine „ewige Mitgliedschaft“ durchaus bezahlen könnten. Auch ein großes Mausoleum für den US-Präsidenten persönlich sei damals im Gespräch gewesen, so verschiedene US-Medien. Ivanas Grab deutet an, dass Trump seine Pläne nun doch umsetzen könnte, wenn das Grab von Trumps Ex-Gattin auch relativ bescheiden gestaltet worden ist.

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Seinen Golfplatz in New Jersey bezeichnete Trump damals bereits als wunderschönes Land in „einem der reichsten Orte des Landes“.

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RND/hyd

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