Kritik aus Reihen der Jusos

„Es geht zu Ende mit der SPD“: Neuer „Layla“-Eklat auf dem Stuttgarter CSD

Zahlreiche Menschen nehmen an der Politparade des Christopher Street Days (CSD) teil und feiern in der Stuttgarter Innenstadt.

Zahlreiche Menschen nehmen an der Politparade des Christopher Street Days (CSD) teil und feiern in der Stuttgarter Innenstadt.

Stuttgart. Der umstrittene Sommerhit „Layla“ sorgt für neuen Ärger. Ein DJ der Stuttgarter schwul-lesbischen SPD-Queer-Gruppe hatte den Song auf dem dortigen Christopher Street Day abgespielt. Kritik aus den Reihen der Jusos ließ nicht lange auf sich warten – zu viel für Neuköllns ehemaligen Bürgermeister Heinz Buschkoswski (SPD): „Die Verzwergung hat schon stattgefunden, es geht zu Ende mit der SPD.“

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Das Lied über die Puffmama „Layla“ wird seit Wochen als sexistisch kritisiert. Trotzdem – oder gerade deshalb – stürmte es aber auf Platz eins der deutschen Charts. Offenbar Grund genug für den DJ der SPD, das Lied auf dem CSD in Stuttgart abzuspielen.

Der Twitter-User und Juso-Mitglied Jan Knes postete daraufhin ein kurzes Video der Situation. Darauf zu sehen: Eine Menge, die mehr oder weniger begeistert vor dem Wagen der baden-württembergischen queeren SPD steht, einige Herren wackeln im Takt mit dem Kopf. „Stellt euch vor, es ist CSD und irgendwelchen alten Männer der @SPDqueer machen erstmal ein unfassbar frauenverachtendes Lied an. Heute so in Stuttgart passiert. Was soll das @spdbawue?“, schreibt Knes dazu. Die Arbeitsgruppe sei von mittelalten Männern vereinnahmt, die ein „toxisches und übergriffiges Umfeld schaffen“, schreibt er weiter.

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„Diese Leute sind Gartenzwerge“

Während die SPD umgehend in einem Tweet versprach, den „Vorfall aufzuarbeiten“, sich vom Abspielen des Liedes distanzierte und berichtete, dass der Song abgebrochen worden sei, war das offenbar zu viel Kritik für den ehemaligen Neuköllner Ex-Bürgermeister Heinz Buschkowsky (74). „Wie kaputt ist dieser verquere Haufen, wenn er sich über Schlagertexte aufregt statt über die akuten Krisen dieser Tage? Diese Leute sind Gartenzwerge. Sie gehören nicht in die Politik, sondern in die Laubenkolonie“, sagte der SPD-Politiker gegenüber „Bild.de“.

Unterstützung bekommt er dabei vom ehemaligen Oberbürgermeister von München, Christian Ude. Er glaubt, es gäbe „keine bessere Werbung als diese Entrüstung und Empörung.“ Vor „Layla“ hätten alle die Skandalnudel „Rosi“ aus dem Münchner Puff gekannt: „Und sogar ihre Telefonnummer: 32-16-8.“

RND/ag

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