Flüchtlingsstrom

Faeser will Kriegsflüchtlinge frühzeitig auf Länder verteilen

07.03.2022, Berlin: Nancy Faeser (SPD, M), Bundesministerin des Innern und Heimat, und Franziska Giffey (SPD, r), Regierende Bürgermeisterin Berlins besuchen gemeinsam die Anlaufstelle fuer Gefluechtete im Berliner Hauptbahnhof.

07.03.2022, Berlin: Nancy Faeser (SPD, M), Bundesministerin des Innern und Heimat, und Franziska Giffey (SPD, r), Regierende Bürgermeisterin Berlins besuchen gemeinsam die Anlaufstelle fuer Gefluechtete im Berliner Hauptbahnhof.

Berlin. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sucht nach Möglichkeiten, Flüchtlinge aus der Ukraine möglichst früh auf verschiedene Bundesländer aufzuteilen. Man sei dafür intensiv mit der Bahn und den Ländern im Gespräch, sagte Faeser am Montag nach einem Besuch der Anlaufstelle für Geflüchtete im Berliner Hauptbahnhof. „Wir sitzen tagtäglich mit den Ländern zusammen.“ Es gehe darum, Möglichkeiten für die Flüchtlinge zu schaffen, in der Bundesrepublik unterzukommen, nicht nur in Berlin. „Denn das kann Berlin nicht allein stemmen“, sagte Faeser.

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Die Bundespolizei helfe beispielsweise bei der Frage, wie die Geflüchteten bei der Ankunft in Frankfurt/Oder oder bereits in Polen selbst anders verteilt werden könnten.

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Wichtig sei aber auch eine Verständigung innerhalb Europas. „Bei der Aufteilung müssen wir auch europaweit gucken, wie wir da gerecht und solidarisch miteinander umgehen“, sagte Faeser. „Deswegen fahre ich am Donnerstag gemeinsam mit meinem französischen Innenministerkollegen nach Polen.“ Sie wolle sich dort einen Eindruck von der Situation verschaffen.

Berlins regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey sagte, diese Herausforderung sei nur in einer nationalen Aufgabe zu meistern. Der Bund unterstütze beispielsweise auch die Registrierung der Flüchtlinge im Ankunftszentrum in Berlin-Reinickendorf mit zusätzlichen Mitarbeitern, sagte die SPD-Politikerin.

RND/dpa

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