Gegen den Krieg in der Ukraine

„Fridays for Future“: Tausende bei Friedensdemos in Berlin und Hamburg

03.03.2022, Berlin: Teilnehmer einer Demonstration, zu der die Klimaschutzbewegung «Fridays for Future» aufgerufen hatte, protestieren in der Hauptstadt mit Schildern und Fahnen gegen den Krieg und den russischen Angriff auf die Ukraine. Foto: Hannibal Hanschke/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

03.03.2022, Berlin: Teilnehmer einer Demonstration, zu der die Klimaschutzbewegung «Fridays for Future» aufgerufen hatte, protestieren in der Hauptstadt mit Schildern und Fahnen gegen den Krieg und den russischen Angriff auf die Ukraine. Foto: Hannibal Hanschke/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Berlin. Tausende Klimaaktivisten der Bewegung „Fridays for Future“ haben am Donnerstag vor dem Berliner Reichstag gegen den Krieg in der Ukraine protestiert. Auch in Hamburg folgten Tausende einem Aufruf der Aktivisten, für Frieden in der Ukraine zu demonstrieren.

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„Wir demonstrieren in Solidarität mit den Menschen vor Ort“, sagte die Sprecherin der Bewegung, Carla Reemtsma, am Donnerstag in Berlin dem Evangelischen Pressedienst (epd): „Das ist ein fossiler Krieg, die Antwort darauf muss der Ausstieg aus den fossilen Energien sein und der Einstieg in die Erneuerbaren.“ Das Beharren auf der Nutzung fossiler Energiequellen sei einer der Treiber dieses Krieges.

03.03.2022, Hamburg: Zahlreiche Menschen nehmen an der Demonstration gegen den Ukraine-Krieg teil, dabei tragen sie Transparente und Fahnen in den Farben der Ukraine. Die Organisation Fridays for Future geht an diesem Donnerstag weltweit auf die Straße, um ihre Solidarität mit der Ukraine zu bekunden und um gegen den Angriff Russlands auf das Land zu protestieren. Foto: Daniel Reinhardt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

03.03.2022, Hamburg: Zahlreiche Menschen nehmen an der Demonstration gegen den Ukraine-Krieg teil, dabei tragen sie Transparente und Fahnen in den Farben der Ukraine. Die Organisation Fridays for Future geht an diesem Donnerstag weltweit auf die Straße, um ihre Solidarität mit der Ukraine zu bekunden und um gegen den Angriff Russlands auf das Land zu protestieren. Foto: Daniel Reinhardt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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Polizeiangaben zufolge beteiligten sich 5.000 Menschen an der Demonstration in Berlin. Teilnehmer trugen Plakate und Transparente mit der Aufschrift „Stop War“(Stoppt den Krieg) und „For Ukraine - Against Blodshed and Invasion“ (Für die Ukraine - Gegen Blutvergießen und Invasion).

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Auch in Hamburg folgten Zehntausende dem Aufruf von „Fridays for Future“ und gingen am Donnerstagmittag in Hamburg auf die Straße, um für Frieden zu demonstrieren. Laut Polizei nahmen rund 20.000 Menschen an der Demo durch die Innenstadt teil. Die Klimaaktivisten von „Fridays for Future“ sprechen indes von sogar 120.000 Demonstrierenden in Hamburg. Schulsenator Ties Rabe (SPD) hatte Schülerinnen und Schüler kurzfristig von der Unterrichtspflicht befreit, „um ein Zeichen für den Frieden setzen zu können“. Daher nahmen besonders viele junge Menschen teil.

„Fridays for Future“ hatte Kundgebungen in zahlreichen deutschen Städten organisiert. „Wir sind solidarisch mit der Ukraine, mit den Menschen, deren Heimat zum Schlachtfeld für einen ungleichen Kampf geworden ist“, hieß es in dem Aufruf für weltweite Demonstrationen.

RND/dpa/epd

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