Kritik am Westen

Gas-Deal, „One Love“-Binde: Katars Energieminister teilt gegen Habeck und Faeser aus

Wirtschaftsminister Robert Habeck (l, Bündnis 90/Die Grünen) und Katars Energieminister Saad Scharida al-Kaabi bei einem Treffen in Doho im März.

Wirtschaftsminister Robert Habeck (l, Bündnis 90/Die Grünen) und Katars Energieminister Saad Scharida al-Kaabi bei einem Treffen in Doho im März.

Katars Energieminister Saad Scharida al-Kaabi hat in einem Interview mit der „Bild“ gegen Innenministerin Nancy Faeser und Wirtschaftsminister Robert Habeck ausgeteilt. Als Habeck im vergangenen Sommer in Katar war, um über einen Gas-Deal zu verhandeln, habe er Menschenrechte nicht erwähnt. „Als er hier in Katar war, war das einzige, worüber er gesprochen hat, ob wir mehr Gas liefern können“, so al-Kaabi. Gegenüber der „Bild“ widersprach eine Sprecherin des Wirtschaftsministers der Aussage.

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Habecks Vorwürfe, die WM-Vergabe an das Emirat fuße auf Korruption, wies al-Kaabi zurück. So ein Vorwurf brauche Beweise. Außerdem solle der Wirtschaftsminister mehr „Respekt vor der katarischen Bevölkerung“ zeigen.

Islamisches Gesetz akzeptiere LGBTQ+ nicht

Al-Kaabi betonte in dem Interview zudem, dass das Land kein Problem damit habe, wenn Homosexuelle die WM besuchten. LGBTQ+ sei im Islam aber inakzeptabel. Das islamische Gesetz akzeptiere homosexuelle, transsexuelle und queere Menschen nicht. Es gebe eine Milliarde Muslime auf der Welt und die seien stolz auf ihre Religion. Der Westen sage, dass die Kataris ihren Glauben ändern müssten. Doch das Emirat werde sich nicht verändern.

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Zur „One Love“-Binde sagte er, dass sich die Menschen an die Regeln halten sollten. Er glaube nicht, dass Nancy Faesers Auftritt mit der Binde begrüßt worden sei. Wenn er selbst in ein anderes Land reise und wüsste, dass sich das Land von einer bestimmten Geste angegriffen fühle, würde er das respektieren.

RND/miwu

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