UN-Generalsekretär startet Initiative

Guterres lässt Möglichkeiten für Waffenruhe in der Ukraine sondieren

UN-Generalsekretär António Guterres.

UN-Generalsekretär António Guterres.

New York. UN-Generalsekretär António Guterres hat eine Initiative zu sofortigen Sondierungen für eine mögliche „humanitäre Waffenruhe“ in der Ukraine gestartet. Ziel ist, die Lieferung von dringend benötigten Hilfsgütern in umkämpfte Gebiete zu ermöglichen und den Weg für ernsthafte politische Verhandlungen zu bereiten, um den seit mehr als einem Monat andauernden Krieg zu beenden.

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Guterres sagte am Montag, er habe UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths gebeten, bei Russland und der Ukraine die Aussichten für eine Waffenruhe zu erkunden. Griffiths habe bereits einige Kontakte geknüpft, sagte Guterres. Die 193 Mitglieder zählende UN-Vollversammlung hat mit überwältigender Mehrheit von rund 140 Nationen schon zwei Mal eine sofortige Einstellung der Kampfhandlungen in der Ukraine gefordert, am 2. und am 24. März. Guterres sagte Reportern, jetzt sei der Moment für die Vereinten Nationen gekommen, die Initiative zu ergreifen.

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Seit der russischen Invasion in die Ukraine am 24. Februar seien Tausende Menschen sinnlos ums Leben gekommen, zehn Millionen Menschen seien aus ihrem Zuhause vertrieben worden, Wohngebäude, Schulen, Krankenhäuser und andere wichtige Infrastruktur seien systematisch zerstört worden und die Preise für Nahrungsmittel und Energie seien weltweit in die Höhe geschnellt, sagte der UN-Generalsekretär.

RND/AP

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