Kiews Bürgermeister Klitschko erwartet deutsche Hilfe für Ukraine – und keine Angst vor Putin

Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew und Ex-Boxweltmeister, hockt bei einer Militärübung auf dem Schießplatz hinter einer Waffe. Auf dem Schießplatz hat Klitschko hat mit seinen Stellvertretern die Abwehr russischer Panzer geübt. (Zu dpa: «Klitschko trainiert bei Schießübung für Abwehr russischer Panzer») Foto: -/Pressedienst Vitali Klitschko/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew und Ex-Boxweltmeister, hockt bei einer Militärübung auf dem Schießplatz hinter einer Waffe. Auf dem Schießplatz hat Klitschko hat mit seinen Stellvertretern die Abwehr russischer Panzer geübt. (Zu dpa: «Klitschko trainiert bei Schießübung für Abwehr russischer Panzer») Foto: -/Pressedienst Vitali Klitschko/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Berlin. Angesichts der Sorgen vor einem russischen Angriff auf die Ukraine erwartet der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, Unterstützung auch der Bundesregierung. Deutschland zögere aber, sein Land mit Abwehrwaffen zu beliefern - nach seiner Ansicht aus Angst, Russlands Präsident Wladimir Putin weiter zu provozieren. „Diese Position ist schwer zu verstehen“, sagte er „Bild“ (Freitag).

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Zu den Verhandlungen zwischen den USA und Russland über die Sicherheit der Ukraine ohne direkte Beteiligung seines Landes sagte er, dies sei ein Schlag ins Gesicht. „Wie kann das sein?“, fragte er.

Russland sieht sich durch die Nato in seiner Sicherheit bedroht, fordert deshalb ein Ende der Nato-Osterweiterung und insbesondere auch einen Verzicht auf die Aufnahme der Ukraine. Westliche Staaten sind hingegen über den aktuellen russischen Truppenaufmarsch in der Nähe der Ukraine alarmiert.

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Klitschko sagte weiter: „Wenn die USA und Europa ihm erlauben, die Ukraine anzugreifen, wird er nicht vor der Ukraine Halt machen. Dann wird Putin sein Augenmerk auf die baltischen Staaten richten.“ Er fügte an: „Und wenn er von seinem Wunsch spricht, das Sowjetimperium zurückzugeben, dann schließt das auch die ehemalige DDR ein. Daher sollte die Kriegsdrohung gegen die Ukraine jeden Deutschen alarmieren.“

RND/dpa

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