SPD-Landesvorsitz

Kubicki rät Stegner von Kandidatur ab

Foto: Ralf Stegner (rechts) würde bei einer Abstimmung auf dem SPD-Landesparteitag definitiv eine Niederlage erleiden, meint FDP-Mann Wolfgang Kubicki.

Ralf Stegner (rechts) würde bei einer Abstimmung auf dem SPD-Landesparteitag definitiv eine Niederlage erleiden, meint FDP-Mann Wolfgang Kubicki.

Kiel. „Denn er würde bei einer Abstimmung auf dem Landesparteitag definitiv eine Niederlage erleiden und nichts wäre schlimmer - nach so langer Zeit - , als mit einer Niederlage das Feld räumen zu müssen.“

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Am Wochenende hatte SPD-Landtags-Fraktionsvize Serpil Midyatli ihre Kandidatur angekündigt. Die Sozialdemokraten wollen ihre Führungsspitze im März 2019 neu wählen. Midyatli ist bislang die einzige Kandidatin. Stegner selbst hat sich noch nicht über eine eigene Kandidatur geäußert.

Er gehe davon aus, „dass Ralf Stegner klug ist“, sagte Kubicki. „Aber er hat auch in der Vergangenheit schon gezeigt, dass seine Klugheit begrenzt ist durch seine ambitionierten Gedanken.“ Stegner wisse genau: Wenn er den SPD-Landesvorsitz verliere, „dann sind seine Tage auch auf Bundesebene gezählt“. Auf dem nächsten Bundesparteitag werde er dann keine Mehrheit mehr finden. „So wie ich Ralf Stegner kenne, der ja auch ein homo politicus ist, ist das etwas - trotz seiner mittlerweile fast 60 Jahre - , was nicht seinen Überlegungen vom Ausstieg aus der Politik und vom Karriereende entspricht.“

An eine Zukunft Stegners im Europaparlament glaubt Kubicki nicht. Der Sozialdemokrat habe keine großen Chancen von seiner eigenen Partei nach Europa geschickt zu werden, sagte der langjährige FDP-Fraktionschef im Landtag. „Es ist auch nicht sein Feld. Das ist eigentlich Landes- und Bundespolitik.“ Das sähe so aus, „als würde die SPD ihren Opa nach Europa schicken“.

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Midyatli bezeichnete Kubicki als „sehr respektable Kandidatin“ für den Landesvorsitz der SPD.

Von lno

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