Waffensystem bei Mykolajiw

Russische Streitkräfte sollen Gepard-Panzer zerstört haben

Ein Flugabwehrpanzer Gepard der Bundeswehr während einer Vorführung.

Ein Flugabwehrpanzer Gepard der Bundeswehr während einer Vorführung.

Nach eigenen Angaben haben russische Streitkräfte im Süden der Ukraine einen deutschen Gepard-Flugabwehrpanzer zerstört. „Nahe der Ortschaft Nowopawliwka im Gebiet Mykolajiw wurde ein von Deutschland an das Kiewer Regime geliefertes Kampffahrzeug für den Flugabwehrkanonenkomplex Gepard zerstört“, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Mittwoch.

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In Cherson, südöstlich von Mykolajiw, seien demnach außerdem sieben Himars-Raketen aus US-Beständen zerstört worden. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Insgesamt will Deutschland als Teil seiner Waffenhilfe an die Ukraine 30 Gepard-Flugabwehrpanzer liefern. Nach Angaben der Bundesregierung (Stand 9. August) wurden bisher zwölf Panzer vom Typ Gepard geliefert, insgesamt will Deutschland 18 der Panzer an die Ukraine abgeben. Die ukrainische Seite hat die Ankunft von drei Panzern bestätigt.

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In der Vergangenheit hatte das russische Verteidigungsministerium mehrfach über die Vernichtung der US-Raketenwerfer Himars berichtet. Bereits bis Anfang August sind so laut den Angaben Konaschenkows 6 der insgesamt 16 von den USA gelieferten Waffen zerstört worden. Washington und Kiew haben dies später stets dementiert.

Ukraine führt Gegenoffensiven im Gebiet Cherson durch

Russland hatte bereits zu Beginn der Invasion in die Ukraine unter anderem das südukrainische Gebiet Cherson am Unterlauf des Flusses Dnipro weitgehend erobert. Mittels weitreichender Raketensysteme versucht die ukrainische Armee nun systematisch, die drei einzigen Flussquerungen in dem Gebiet zu zerstören. Damit soll der Nachschub der russischen Armee auf dem rechten Ufer verhindert und eine Rückeroberung ermöglicht werden.

Explosionen auf von Russland annektierter Halbinsel Krim

Die genaue Ursache ist bisher jedoch noch unklar. Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti sei Munition detoniert.

Die Eisenbahnbrücke und die Straßenbrücke bei Cherson haben die Ukrainer dabei bereits unbrauchbar gemacht. Stattdessen errichteten die russischen Truppen eine Fährverbindung für Zivilisten und Berichten zufolge auch mehrere Pontonbrücken für das eigene Militär über den knapp einen Kilometer breiten Fluss.

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Krim: Offenbar Kontingent der Luftwaffe getroffen

Derweil sind bei den Explosionen auf einem Luftwaffenstützpunkt auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim nach ukrainischen Angaben mindestens zehn Flugzeuge zerstört worden. Wie der Sprecher des ukrainischen Luftwaffenstabs, Juri Ihnat, am Mittwoch bekannt gab, sei klar, dass das Kontingent der Luftwaffe getroffen worden sei. Laut Ihnat sind dort Kampfflugzeuge der Typen Suchoi Su-30M und Su-24 sowie Transportflugzeuge vom Typ Iljuschin Il-76 stationiert.

Der Militärstützpunkt Saki auf der Krim, die Russland 2014 annektiert hatte, wurde am Dienstag von Explosionen schwer erschüttert. Videos zeigen, dass es an mindestens zwei unterschiedlichen Stellen zu Detonationen kam. Offiziellen Angaben aus Moskau zufolge ist ein Verstoß gegen die Brandschutzregeln für den Vorfall verantwortlich.

Ukraine meldet russischen Angriff auf Vorort von Saporischschja

Russland hat nach eigenen Angaben ukrainische Waffensysteme, darunter einen deutschen Gepard-Panzer, zerstört.

RND/tdi mit dpa

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