Russischer Raketenbeschuss

Regionalverwaltung von Mikolajiw fast vollständig zerstört – Tote und Verletzte aus Trümmern geborgen

In der südukrainischen Großstadt Mykolajiw ist das Gebäude der Gebietsverwaltung von der russischen Armee mutmaßlich mit einer Rakete angegriffen worden. Dabei wurden nach Angaben des Zivilschutzes mehrere Menschen getötet und verletzt.

In der südukrainischen Großstadt Mykolajiw ist das Gebäude der Gebietsverwaltung von der russischen Armee mutmaßlich mit einer Rakete angegriffen worden. Dabei wurden nach Angaben des Zivilschutzes mehrere Menschen getötet und verletzt.

Offenbar durch russischen Beschuss ist das Gebäude der Regionalverwaltung des Oblast Mikolajiw in der gleichnamigen Stadt in der Südukraine am Dienstagmorgen fast vollständig zerstört worden. Zudem gab es nach Angaben des Gouverneurs von Mikolajiw, Vitali Kim, Tote und Verletzte.

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Ein von Kim geteiltes Foto zeigt die Zerstörung des Gebäudes. Im mittleren Teil des neunstöckigen Hauses klafft ein Loch, das vom zweiten bis ins oberste Stockwerk reicht. Alle Fenster sind zerstört und Trümmer liegen um das Gebäude herum.

Ein vom Gouverneur der Region Mikolajiw geteiltes Foto zeigt die Zerstörung am Gebäude der Regionalverwaltung, offenbar verursacht durch russischen Raketenbeschuss am 29. März 2022.

Ein vom Gouverneur der Region Mikolajiw geteiltes Foto zeigt die Zerstörung am Gebäude der Regionalverwaltung, offenbar verursacht durch russischen Raketenbeschuss am 29. März 2022.

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Nach Angaben des staatlichen Notdienstes sei gegen 8.45 Uhr am Dienstagmorgen eine Rakete in das Bürogebäude eingeschlagen. Demnach begannen zur Mittagszeit die Bergungsarbeiten, die unter anderem drei Tote zutage förderten.

Zwischen 50 und 100 Personen konnten sich in Sicherheit bringen

Zudem seien 18 Menschen aus den Trümmern gerettet worden, insgesamt habe es 22 Verletzte gegeben. Laut Gouverneur Kim werde außerdem noch nach drei Soldaten gesucht. Er teilte mit, dass sich zwischen 50 und 100 Personen in Sicherheit bringen konnten.

Zudem warnte Vitali Kim am Dienstagmorgen davor, dass sich russische Kampfflugzeuge von der Krim aus auf den Weg nach Mikolajiw gemacht hätten. Die genaue Anzahl sei nicht bekannt, da die Flugzeuge unter dem Radar fliegen würden. Die Menschen sollten sich in Deckung begeben.

Südukraine im Visier von Putins Truppen

Der Süden der Ukraine ist aktuell besonders umkämpft. Insbesondere die Stadt Mariupol wird seit Wochen von russischen Truppen belagert. Laut dem Bürgermeister der Stadt, Vadym Boychenko, seien dort bereits 5000 Menschen gestorben. Etwa 160.000 Menschen hielten sich noch in der fast vollständig zerstörten Stadt auf.

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Auch die Lage in der Großstadt Cherson südöstlich von Mikolajiw ist dramatisch. Bereits seit gut zwei Wochen halten russische Truppen die Stadt besetzt. Berichten zufolge eröffneten sie vor etwas mehr als einer Woche gar das Feuer auf Demonstrierende, die gegen die Besatzer auf die Straße gegangen waren.

RND/sic

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