„Er wird die Antwort kennen“

Trump fordert von Putin brisante Informationen über Biden-Sohn

Vertrautes Gespräch zwischen zwei Präsidenten: Wladimir Putin (l.) und sein ehemaliger US-Amtskollege Donald Trump (Archivfoto).

Vertrautes Gespräch zwischen zwei Präsidenten: Wladimir Putin (l.) und sein ehemaliger US-Amtskollege Donald Trump (Archivfoto).

Hannover. Ex-US-Präsident Donald Trump hat den russischen Staatschef Wladimir Putin dazu aufgefordert, brisante Informationen über den Sohn seines Nachfolgers Joe Biden aufzudecken. Trump behauptete in einem Interviewausschnitt, der am Dienstag von der konservativen US-Plattform „Real America‘s Voice“ veröffentlicht wurde, Hunter Biden habe 3,5 Millionen Dollar von Elena Baturina, der Frau des verstorbenen Moskauer Bürgermeisters Juri Luschkow, erhalten.

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„Ich denke, Putin wird die Antwort kennen. Ich denke, er sollte sie herausgeben“, sagte Trump. Der 75-Jährige behauptet seit einiger Zeit, dass Hunter Biden von Baturina Geld bekommen habe – Beweise für diese Anschuldigung hat er allerdings bislang nicht vorgelegt. Biden bestreitet die Vorwürfe.

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Bereits vor der US-Wahl 2020 hatte das Thema eine Rolle gespielt. Eine Untersuchung der Republikaner im Senat war seinerzeit zu dem Schluss gekommen, dass Baturina im Februar 2014 ein Beraterhonorar in Höhe von 3,5 Millionen US-Dollar auf das Bankkonto der Firma Rosemont Seneca Thornton überwiesen hat. In einem Bericht zu der Untersuchung hieß es, dass Hunter Biden 2013 die Investmentgesellschaft mitbegründet hatte.

Hunter Bidens Anwalt, George Mesires, hatte nach der Veröffentlichung gegenüber US-Medien wie der „Washington Post“ erklärt, dass sein Mandant weder Anteile an der Firma halte noch ein Mitbegründer von ihr war.

Trumps Forderung an Putin kommt indes zu einem brisanten Zeitpunkt, weil Biden den russischen Präsidenten vor zwei Wochen erstmals öffentlich einen „Kriegsverbrecher“ genannt hatte. Die US-Regierung hatte zuvor stets vermieden, direkt von russischen Kriegsverbrechen zu sprechen.

RND/tdi/dpa

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