Tausende Soldaten in Stahlwerk verschanzt

Tschetschenen wollen Asowstal am Donnerstag unter russische Kontrolle bringen

Symbolbild, 20.04.22: Ukrainische Soldaten in Mykolajiw, nachdem russische Truppen die Stadt bombardiert haben sollen. Nach Angaben des Tschetschenischen Kriegsführers soll das umkämpfte Stahlwerk in Mariupol am Donnerstag unter russische Kontrolle gebracht werden. Aktuell sollen sich bei Mariupol Tausende Soldaten und Söldner in der Fabrik verschanzen.

Symbolbild, 20.04.22: Ukrainische Soldaten in Mykolajiw, nachdem russische Truppen die Stadt bombardiert haben sollen. Nach Angaben des Tschetschenischen Kriegsführers soll das umkämpfte Stahlwerk in Mariupol am Donnerstag unter russische Kontrolle gebracht werden. Aktuell sollen sich bei Mariupol Tausende Soldaten und Söldner in der Fabrik verschanzen.

Moskau/Kiew. Dem Anführer der russischen Teilrepublik Tschetschenien zufolge wird das Stahlwerk Asowstal in der schwer umkämpften ukrainischen Hafenstadt Mariupol noch am Donnerstag an russische Einheiten fallen. „Heute vor oder nach dem Mittagessen wird Asowstal vollständig unter Kontrolle der russischen Streitkräfte sein“, erklärte Ramsan Kadyrow, dessen Einheiten in der Ukraine kämpfen, in der Nacht zum Donnerstag auf Telegram.

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Kadyrow sagte weiter, die in dem Stahlwerk verbliebenen ukrainischen Kämpfer hätten am Morgen noch die Möglichkeit, sich zu ergeben. Täten sie dies, sei er sicher, dass die russische Führung „die richtige Entscheidung“ treffen werde.

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Russischen Angaben zufolge befinden sich noch rund 2500 ukrainische Kämpfer und ausländische Söldner in dem Stahlwerk. Ukrainischen Mitteilungen zufolge sollen dort auch rund 1000 Zivilisten Schutz gesucht haben.

Ukrainischer Kommandeur bittet um Evakuierung der Verbliebenen in Mariupol

In einem dramatischen Appell hat der ukrainische Kommandeur der verbliebenen Marineinfanteristen in der Hafenstadt Mariupol um eine Evakuierung gebeten.

Am Mittwochmorgen hatte der Kommandeur der verbliebenen Marineinfanteristen um eine Evakuierung seiner Kämpfer - darunter sollen auch 500 Verletzte sein - in einen Drittstaat gebeten. Am Mittwochabend erklärten zwei Vertreter der ukrainischen Delegation bei den Gesprächen mit Russland ihre Bereitschaft, für Verhandlungen über die Evakuierung der Kämpfer und Zivilisten aus dem Stahlwerk nach Mariupol zu kommen.

RND/dpa

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