Umfrage: Deutsche wünschen sich Habeck und Lindner als Minister

Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich Robert Habeck (Grüne; links) und Christian Lindner (FDP) als Minister.

Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich Robert Habeck (Grüne; links) und Christian Lindner (FDP) als Minister.

Berlin. Diesen Wunsch werden die Koalitionsverhandler sicher erfüllen: Die Parteichefs der Grünen und der FDP, Robert Habeck und Christian Lindner, sollen in der mutmaßlichen nächsten Bundesregierung eine wichtige Rolle spielen und im Kabinett sitzen. Das wünschen sich die Befragten einer aktuellen Forsa-Umfrage. Die Befragung unter 1002 zufällig ausgewählten Personen im Auftrag des Vereins Campact liegt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) exklusiv vor.

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Jede und jeder dritte Befragte sprach sich auf die offen, ohne jede Vorgabe gestellte Frage dafür aus, dass Robert Habeck (34 Prozent) und Christian Lindner (33 Prozent) der neuen Regierung angehören sollen.

Die Zustimmung geht quer durch die Parteien: Auch 50 Prozent der SPD-Anhänger und jeweils 45 Prozent der Unionswählerinnen und -wähler sowie Linken-Anhänger unterstützen Habeck, in seiner eigenen Partei sind es 58 Prozent. Lindner wünschen sich nicht nur 73 Prozent seiner FDP-Anhänger, sondern auch 48 Prozent der Unionswähler und Unionswählerinnen, 37 Prozent bei der SPD und 33 Prozent der Grünen-Wähler und Grünen-Wählerinnen.

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Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kommt in der Umfrage parteiübergreifend nur auf 28 Prozent Zustimmung. Die Grünen-Kanzlerkandidatin zur Bundestagswahl Annalena Baerbock wünschen sich nur 14 Prozent im Kabinett.

In einer weiteren Frage konnten Wünsche nach dem neuen Gesundheitsminister und Amtsnachfolger von Jens Spahn (CDU) geäußert werden. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat hier nicht nur den größten Bekanntheitsgrad, sondern bekommt auch die höchste Zustimmung.

Fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) hält ihn für am besten geeignet, der nächste Bundesgesundheitsminister zu werden. Bei den SPD-Wählerinnen und -Wählern sind es 72 Prozent, bei den Grünen 71 Prozent, bei der FDP 33 Prozent.

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