ARD-„Deutschlandtrend“

Union klettert in Umfrage auf 30 Prozent – Ampelparteien verlieren

Hat Grund zum Lachen: Die Union um den Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz liegt in einer neuen Umfrage deutlich vor der SPD und Grünen.

Hat Grund zum Lachen: Die Union um den Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz liegt in einer neuen Umfrage deutlich vor der SPD und Grünen.

Berlin. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würde die Union einer Umfrage zufolge mit Abstand stärkste Kraft. CDU und CSU verbesserten sich gegenüber dem Vormonat um 2 Punkte auf 30 Prozent, wie aus einer Umfrage von infratest dimap für den ARD-„Deutschlandtrend“ hervorging, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Die Ampelparteien verloren hingegen laut Umfrage Stimmen im Vergleich zum November. Die SPD kam demnach auf 18 Prozent (-1) und lag damit gleichauf mit den Grünen (-1). Die FDP büßte ebenfalls einen Punkt ein und kam auf 5 Prozent.

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Die Linke lag der Umfrage zufolge bei 5 Prozent (+/-0). Von den im Bundestag vertretenen Parteien verzeichnete nur die AfD mit 15 Prozent (+1) einen Zugewinn. Auf alle weiteren Parteien entfielen demnach 9 Prozent.

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Ansehen der Ampel gestiegen

Das Ansehen der Bundesregierung ist laut Umfrage zwar erstmals seit Juli wieder leicht angestiegen, bleibt aber auf niedrigem Niveau. 30 Prozent der Wahlberechtigten waren mit der Arbeit von SPD, Grünen und FDP zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden (+2), 68 Prozent waren weniger oder gar nicht zufrieden (-1).

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Dass eine CDU/CSU-geführte Bundesregierung die anstehenden Aufgaben und Probleme in Deutschland besser lösen könnte, fanden 17 Prozent der Befragten. 24 Prozent gaben an, dass eine unionsgeführte Regierung die Aufgaben und Probleme schlechter lösen würde. 52 Prozent gaben an, dass eine CDU/CSU-geführte Bundesregierung das ähnlich gut oder schlecht tun würde.

Baerbock an der Spitze

Bei der Bewertung des Spitzenpersonals der Regierung lag Annalena Baerbock (Grüne) in der Umfrage im Vergleich zu November weiter vorn: 48 Prozent (+2) gaben an, mit der Arbeit der Außenministerin zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. Bei Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) waren es 41 Prozent (+3). Mit der Arbeit von Kanzler Olaf Scholz (SPD) waren 36 Prozent (+3) zufrieden. Bei Finanzminister Christian Lindner (FDP) waren es 33 Prozent (+4). Mit der Arbeit des Unions-Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz (CDU) in der Opposition waren 32 Prozent zufrieden (+2).

RND/dpa

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