Ukraine-Konflikt

UN-Chef Guterres verurteilt Vorgehen des Kremls: Russische Soldaten in der Ukraine sind keine Friedenstruppe

UN-Generalsekretär António Guterres (Archivbild)

UN-Generalsekretär António Guterres (Archivbild)

New York. UN-Generalsekretär António Guterres hat das russische Vorgehen in der Ukraine als eine Perversion von Friedenseinsätzen verurteilt. Wenn Soldaten eines Landes in das Gebiet eines anderen einzögen, ohne dessen Zustimmung zu haben, wie Russland dies in der Ukraine getan habe, seien diese Soldaten keine unparteiische Friedenstruppe. „Sie sind überhaupt keine Friedenstruppe“, sagte Guterres.

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Russland hatte am Montag die von prorussischen Rebellen in der Ostukraine kontrollieren Gebiete als unabhängige Staaten anerkannt. Anschließend ordnete Präsident Wladimir Putin die Entsendung von Truppen an, die den „Frieden erhalten“ sollten, wie er sich ausdrückte. Sein Sprecher Dmitri Peskow sagte, Russland zähle zu den sogenannten Volksrepubliken der Separatisten auch Gebiete, die von ukrainischen Truppen kontrolliert werden.

Guterres: Todesstoß für Minsker Abkommen

Guterres sagte, Russlands selbstherrliches Vorgehen stehe im Widerspruch zur UN-Charta und sei der Todesstoß für das Minsker Abkommen von 2015, das den Krieg in der Ostukraine beenden sollte. Die Welt stehe vor der größten Sicherheitskrise der vergangenen Jahre. Guterres forderte einen sofortigen Waffenstillstand, Deeskalation, Zurückhaltung, Vernunft und den Verzicht auf Handlungen oder Erklärungen, die diese gefährliche Situation noch verschärfen würden.

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Die Menschen in der Ukraine müssten vor der Geisel des Krieges bewahrt werden. Er selbst sei bereit, sich an der Suche nach einer friedlichen Lösung zu beteiligen.

RND/AP

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