Verstärkung der Ostflanke

USA kündigen Verlegung von weiteren Truppen nach Litauen an

US-Außenminister Antony Blinken will 400 US-Soldaten nach Litauen schicken. Bei seinem Treffen mit Litauens Außenminister Gabrielius Landsbergis in Vilnius versicherte Blinken den baltischen Staaten außerdem erneut die Solidarität der USA. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hatten die USA rund 7000 Soldaten nach Europa verlegt. Archiv: 02.03.2022, USA, Savannah: Über 180 Soldaten der US Army 3rd Infantry Division, 1st Armored Brigade Combat Team Soldaten besteigen ein Charterflugzeug am Hunter Army Airfield nach Deutschland.

US-Außenminister Antony Blinken will 400 US-Soldaten nach Litauen schicken. Bei seinem Treffen mit Litauens Außenminister Gabrielius Landsbergis in Vilnius versicherte Blinken den baltischen Staaten außerdem erneut die Solidarität der USA. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hatten die USA rund 7000 Soldaten nach Europa verlegt. Archiv: 02.03.2022, USA, Savannah: Über 180 Soldaten der US Army 3rd Infantry Division, 1st Armored Brigade Combat Team Soldaten besteigen ein Charterflugzeug am Hunter Army Airfield nach Deutschland.

Vilnius. US-Außenminister Antony Blinken hat eine Verlegung weiterer US-Truppen in das Baltikum angekündigt. In den kommenden Tagen sollen zusätzliche 400 Soldaten in Litauen ankommen, sagte er am Montag nach einem Treffen mit seinem Amtskollegen Gabrielius Landsbergis in Vilnius. Die USA hatten nach dem russischen Angriff auf die Ukraine rund 7000 weitere Soldaten nach Europa verlegt.

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Ein Teil des Kontingents soll nun in dem baltischen EU- und Nato-Land stationiert werden. Zugleich versicherte Blinken Litauen und den beiden anderen baltischen Staaten die Solidarität der USA zu. Die Nato-Verpflichtung zu gegenseitigem Beistand sei „unantastbar“.

07.03.2022, Litauen, Vilnius: Antony Blinken (l), Außenminister der USA, und Gabrielius Landsbergis, Außenminister von Litauen, stehen für ein Foto zusammen. Blinken ist nach der russische Invasion in die Ukraine zu Gesprächen in Litauen. Foto: Olivie Douliery/AFP Pool/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

07.03.2022, Litauen, Vilnius: Antony Blinken (l), Außenminister der USA, und Gabrielius Landsbergis, Außenminister von Litauen, stehen für ein Foto zusammen. Blinken ist nach der russische Invasion in die Ukraine zu Gesprächen in Litauen. Foto: Olivie Douliery/AFP Pool/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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Die USA verlegen seit 2014 im Rotationsverfahren Einheiten für Manöver an die Nato-Ostgrenze. Nach litauischen Angaben sind derzeit etwa 500 US-Soldaten in Litauen stationiert. Auch deutsche Truppen sind präsent: Die Bundeswehr führt auf dem Stützpunkt Rukla einen Nato-Gefechtsverband, dessen Truppenstärke zuletzt erhöht wurde.

Alle drei Baltenstaaten grenzen an Russland, Litauen und Lettland zudem an Russlands Verbündeten Belarus. „Die sich verschlechternde Sicherheitslage im Baltikum bereitet uns große Sorgen“, sagte der litauische Staatspräsident Gintanas Nauseda. Russlands „rücksichtslose Aggression gegen die Ukraine“ zeige einmal mehr, dass es eine langfristige Bedrohung für die europäische Sicherheit sei.

Nauseda und Landsbergis sprachen sich für eine weitere Stärkung der Nato-Ostflanke aus. Beide betonten zudem, dass die Ukraine mit allem unterstützt werden müsse, was sie zur Verteidigung benötige. „Wir können nicht zulassen, dass ukrainische Städte ein weiteres Srebrenica, Grosny oder Aleppo werden. Die Hilfe für die Ukraine muss fortgesetzt werden“, sagte Landsbergis.

RND/dpa

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