Droht die Eskalation?

Wegen Luftübung in Nordkorea: Südkorea lässt über 80 Kampfjets aufsteigen

Südkoreanische und US-Soldaten versuchen eine Brücke bei einer gemeinsamen Militärübung im Oktober zu verbinden. (Symbolbild)

Südkoreanische und US-Soldaten versuchen eine Brücke bei einer gemeinsamen Militärübung im Oktober zu verbinden. (Symbolbild)

Seoul. Südkorea hat nach Angaben der Streitkräfte als Vorsichtsmaßnahme wegen militärischer Luftübungen in Nordkorea mehr als 80 Kampfjets aufsteigen lassen. Im nordkoreanischen Luftraum über Land sowie vor der Ost- und Westküste seien am Freitag mehr als 180 nordkoreanische Kampfflugzeuge erfasst worden, teilte der Generalstab in der Hauptstadt Seoul mit. Einige Flugzeuge hätten auch Schießübungen veranstaltet. Über Grenzverletzungen war bis zum frühen Abend (Ortszeit) nichts bekannt.

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UN-Sicherheitsrat hat Thema auf dem Programm

Diese Woche hatte Nordkorea nach Angaben des südkoreanischen Militärs bereits mehr als 25 Raketen einschließlich einer Interkontinentalrakete mit mehreren tausend Kilometern Reichweite getestet. Am Freitag stand das Thema wieder einmal im UN-Sicherheitsrat in New York auf dem Programm. UN-Resolutionen verbieten dem international weitgehend isolierten Land die Erprobung atomwaffenfähiger Raketen jeglicher Reichweite.

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Nordkorea feuert erneut ballistische Raketen ab

Südkorea vermutet, dass das Geschoss mitten im Flug abstürzte. In Japan wurden Anwohnerinnen und Anwohner aufgefordert, Schutz zu suchen.

Die Luftübung in Nordkorea wurde wegen eines laufenden Luftwaffentrainings der südkoreanischen und US-amerikanischen Streitkräfte auch als weitere Demonstration der Stärke gesehen. Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel haben sich in den vergangenen Monaten deutlich erhöht. Seit Ende September unternahm Nordkorea trotz internationaler Kritik in ungewohnt hoher Frequenz Tests mit ballistischen Raketen und anderen Waffen.

RND/dpa

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