Sicherheitsbedenken

Diplomat warnt: Israelis sollten sich bei WM in Katar „unauffällig verhalten“

Ein Mann trägt eine Kippa auf dem Kopf.

Ein Mann trägt eine Kippa auf dem Kopf.

Die Negativschlagzeilen zur Fußball-Weltmeisterschaft in Katar scheinen kein Ende zu nehmen. Mehrere Medien berichten aktuell von ernsthaften Sicherheitsbedenken für israelische Fans – und auch von einem weiteren Rückzieher Katars. Denn auch hier nahm die Regierung zunächst gemachte Zusagen offenbar zurück, ähnlich wie beim Bierverkauf in den Stadien – allerdings in einem sehr viel sensibleren Bereich.

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WM in Katar: Doch keine koscheren Gerichte?

So beklagen jüdische Organisationen laut „The Jerusalem Post“, Katar habe sein Versprechen gebrochen, bei der WM den Verkauf von gekochten koscheren Speisen zuzulassen. Außerdem habe es zunächst geheißen, in Doha würden Gebetsräume eingerichtet, damit religiöse Juden, die zu den Spielen kommen, einen Ort zum Beten haben. Das habe Katar nun revidiert und zur Begründung erklärt, man könne die Sicherheit in diesen Gebetsräumen nicht gewährleisten, berichteten die Organisationen.

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Das Nachrichtenportal „Israel heute“ schreibt außerdem, es gebe Befürchtungen, dass israelische Fans zum Ziel gewalttätiger Übergriffe werden könnten – „zumal Katar enge Beziehungen zur palästinensischen Terrorgruppe Hamas unterhält“. Es würden auch sehr viele iranische Fans zur Fußball-WM kommen, was ebenfalls zu einer angespannten Situation führe.

Bericht: bis zu 20.000 israelische WM-Fans in Katar

Dem Bericht zufolge haben etwa 12.000 Israelis Visa für den Besuch der WM in Katar erhalten. Es werde geschätzt, dass weitere 8000 israelische Juden mit doppelter Staatsbürgerschaft ihre ausländischen Pässe für die Einreise nutzen. Ein ranghoher israelischer Diplomat habe Israelis dazu aufgerufen, sich nicht als solche zu erkennen zu geben – „im Interesse ihrer persönlichen Sicherheit“.

RND/toe

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